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Tour de Suisse 2016 mein Rückblick

Tour de Suisse 2016 mein Rückblick

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In diesem Frühling wurde ich angefragt, ob ich Lust hätte, mich an der Wahl der Ehrendamen der Tour de Suisse zu beteiligen. Das Angebot konnte ich natürlich nicht ausschlagen, zumal ich schon immer mal wissen wollte, wie es bei der grossen Tour hinter den Kulissen ausschaut.
Gleich vorweg: Dass so viel dahinter steckt, hätte ich nicht gedacht.

Tour de Suisse 2016

Search hatte drei Blogger eingeladen, sie und die Tour de Suisse am finalen Wochenende zu begleiten. Adi (vom Littlecity-YouTube-Channel) und ich waren am Freitagabend angereist. Am Samstagabend stiess dann auch noch die Elisa (von Bestyears) zu unserer Truppe dazu, da Adi schon wieder weiterreiste.

Unterwegs mit der Tour de Suisse 2016 - die Ehrendamen
Adi (Littlecity.ch) und meine Wenigkeit.

Leider habe ich bemerkt, dass ich kein Bild mit Elisabeth gemacht habe – das müssen wir unbedingt beim nächsten Mal nachholen.

Kleiner Tipp: Abonniert euch doch auch mal noch meinen VLOG-YouTube Channel. Da dürfte bald schon ein kleiner VLOG zur TdS online gehen – sofern aus dem Videomaterial etwas Brauchbares zusammen gekommen ist.

Die Ehrendamen

Nach einem ersten Social-Voting auf Facebook, bei dem die Community auswählen durfte, ging es über in die Jury-Wahl. Dabei haben sich alle Jury Mitglieder ziemlich einstimmig auf Lara und Livia geeinigt.
Nach der Tour muss ich sagen – zumindest meinem Empfinden nach:  Wir haben die Wahl sehr gut getroffen. Die beiden hübschen Ladys haben – neben ihrer Hauptaufgabe – auch fleissig auf Snapchat und Instagram betreut und die Sponsoren-Kolonnen begleitet. Ausserdem – auch sehr wichtig – haben die beiden Damen sich auch untereinander sehr gut verstanden.

Unterwegs mit der Tour de Suisse 2016 - die Ehrendamen
Unterwegs mit der Tour de Suisse 2016 – die Ehrendamen Lara und Livia

Besten Dank an Lara und Livia, dass ihr euch nach der grossen Ehrung am letzten Tag auch noch die Zeit für ein gemeinsames Foto genommen habt.

Die Anreise nach Davos

Am Freitag hiess es für mich: Auf nach Davos. Das eigentliche Event startete für uns am Samstagmorgen, doch ich wollte die Chance gleich nutzen und dem Casino Davos einen Besuch abstatten.

Unterwegs mit der Tour de Suisse 2016 - die Ehrendamen
Das Casino in Davos

Da wir aktuell mehr Regen als sonst etwas haben, warnten die Wetterstationen, dass grosse Erdrutsch-Gefahr die nächsten Tage bestünde.
Am Morgen, während des Kofferspackens, kamen sie dann auch. Meine SBB App gab mir zum Glück rechtzeitig Bescheid. Ein Erdrutsch in der Nähe von Klosters, wodurch ich auf einen Bus hätte ausweichen müssen. Deshalb fragte ich kurz über Twitter bei der RhB nach, ob es einfacher sei, den Weg über Filisur zu wählen. In der Zwischenzeit hat sich auch auf der Strecke Filisur-Davos ein Erdrutsch ereignet und somit fiel das natürlich ins Wasser, da die Strecke etwas länger zu bereisen wäre.

Unterwegs mit der Tour de Suisse - Tweets mit der RhB
Unterwegs mit der Tour de Suisse – Tweets mit der RhB

Warum ich euch die Geschichte hier im TdS Artikel überhaupt erzähle? Ganz einfach: Die RhB hat extrem vorbildlich reagiert. Circa drei Stunden später (als ich schon unterwegs war) haben sie mich abermals informiert, dass die Stecke jetzt doch länger gesperrt ist, als sie zuerst gedacht hatten.

Übernachtung im Sunstar Alpine Hotel Davos

Übernachtet haben wir im Sunstar Alpine Hotel in Davos Platz. Vom Bahnhof Davos Platz geht es zwei Querstrassen hoch. Das Hotel ist einfach zu Fuss und in ca. 10 bis 15 Minuten zu erreichen. Der Eingangsbereich ist grosszügig ausgebaut, mit einer bequemen Lounge und einer leicht/transparent abgegrenzten Bar.
Das Hotel ist knapp einen Kilometer vom Start und Ziel der beiden letzten Etappen entfernt. Somit war fast alles, was wir an dem Wochenende gemacht haben, zu Fuss erreichbar.

Unterwegs mit der Tour de Suisse 2016 - die Ehrendamen
Frühstück – wartend auf mein leckeres glutenfreies Brot

Gebucht wurden für uns Einzelzimmer, diese waren sauber und gemütlich. Nur das Bett (ich hatte schon lange kein Einzelzimmer mehr mit nur einer Betthälfte) war dann doch relativ knapp bemessen. Da wir aber nur zum Schlafen (und am Abend vielleicht noch etwas zum Bloggen) im Zimmer waren, war das überhaupt kein Problem. Das Wichtigste – die Sauberkeit – war vorhanden und auch die Steckdose war genügend nah am Bett.

Das Frühstücksbuffet, jeweils geöffnet von 07:00 bis 10:00 Uhr, war gut ausgestattet. Sonntags durften wir uns sogar bis 11:00 Uhr Zeit lassen.

Erstes Abendessen im Walserhuus

Unser erstes Abendessen haben wir im schönen Sertig-Tal zu uns genommen. Das war auch das einzige Mal, wo wir das Auto brauchten. Dem Tal entlang geschlängelt ging es für uns in Richtung Walserhuus. Wunderschön gelegen, mit Blick auf die Berge rund herum. Das Restaurant ist sehr schön ausgebaut. Die Tische mit den Sägespänen und der darauf befindlichen Glasplatte sind auch ein Hingucker.

Für Familien ist das Hotel eine echte Empfehlung. Zum einen hat es draussen einen grosszügigen Spielplatz und Ziegen in einem Gehege daneben und auch im Inneren gibt es eine Spielecke. In dem oberen Stockwerk findet ihr ausserdem noch ein grosses Puppenhaus, das ich leider verpasst habe.

Davos die 8. Etappe – unser erster Tag

Die Tour de Suisse durften wir schon in unserer Kindheit begleiten. Immer wieder mal hatten wir das Glück, dass die ganzen Fahrrad-Profis durch unser Dorf Filisur fuhren. Neben den Sportlern war natürlich auch das Drumherum immer ein Highlight. Von Eis, über Hüten und Produktproben etc., gab es immer wieder etwas Passendes für die wartenden Kinder (und Erwachsenen). Das ist heute nach wie vor so. Die ganze Werbekolonne, die vorab durch die Etappe fährt, ist sehr beliebt bei den Zuschauern. Das durfte ich bei der letzten Tour am Sonntag selber merken – dazu aber weiter unten mehr.

Das diesjährige Ziel der Tour de Suisse war die Region Davos. Die beiden letzten Etappen starteten und endeten deshalb auch dort.

Tour de Suisse 2016 - Etappe 8
Tour de Suisse 2016 – Etappe 8

Am Samstag startete das Einzel-Zeitfahren bei Davos Platz. Von dort aus ging es hinunter bis nach Davos Glaris, zurück mit einem Schwenker durchs Tal Sertig und wieder zurück bis nach Davos Platz.
Für mich mit Heimvorteil, da ich ganz in der Nähe aufgewachsen bin. Davos war vor allem im Winter auch einer der Orte, wo ich mich aufgehalten habe. Meistens auf dem Riner- oder Jakobs-Horn beim Skifahren oder auch beim gelegentlichen Langlaufen durch das Sertig-Tal.

Unterwegs mit der Tour de Suisse 2016 - die Ehrendamen
Der Tour-Teufel und ich

Das Tolle am ersten Tag: Wir durften mit einem der VIP Autos die Zeitfahrer verfolgen. Genauer gesagt waren es sogar zwei, denn nach unserer ersten Runde hatte unser Fahrer noch Slots frei und konnte uns nochmals auf eine Runde mitnehmen.
Die Fahrt war extrem beeindruckend, vor allem mit unserem ersten Fahrer (dessen Namen ich mir leider nicht notiert habe), der auch in die vorderen Ränge kam – den Berg hinunter zu hatten wir knapp 112 Km/h auf dem Tacho. Die 17 km kurze Strecke ging somit trotz deutlicher Anstiege recht schnell vorbei. Die beiden Runden habe ich gefilmt, – ich hoffe, dass sich daraus etwas zusammenschneiden lässt.

Bei unserer ersten Durchfahrt hatten wir noch einen prominenten Mitfahrer – bei uns im Auto sass der Patrick Seebase. Ein cooler Radfahrer, der mit eingängigen Fahrrädern über Pässe fährt.

Davos die 9. Etappe – unser zweiter Tag

Am Sonntag, unserem zweiten Tag, hatten die Teilnehmer der Tour de Suisse ihre letzte und somit finale Etappe vor sich.
Gestartet wurde wieder in Davos. Doch dieses Mal nur mit einem sogenannten «Show»-Start. Wenige Kilometer nach dem Start ging es in die Tourbusse und anschliessend mit diesen über den Albula-Pass bis herunter nach La Punt. Nach einer Woche komplett durchzogen mit Regen, durchnässten Kleidern und Hagel, durften die Fahrer ihre letzte Etappe von La Punt aus starten. Diese führte sie von da aus über den Flüela zurück nach Davos.

Tour de Suisse 2016 - Etappe 9
Tour de Suisse 2016 – Etappe 9

Meiner einer hatte die Chance, die Werbe-Equipe zu begleiten. Ich durfte in einem Search Auto vorab mitfahren und die sehr, sehr beliebten weissen Hüte verteilen. Das Search-Fahrzeug, welches ich begleiten durfte, wurde von Sabina gefahren. Sie selber fährt regelmässig grosse Fahrrad-Rennen und war während der Tour auch immer wieder auf den Strecken unterwegs, am Abend und/oder Morgen. Als zweite Begleiterin hatte ich Lara (eine der Ehrendamen) im Wagen mit dabei.
Anders als die Profi Sportler fuhren wir die komplette Strecke ab und verteilten schon auf dem Weg von Davos, über Filisur bis nach La Punt unsere Gadgets.

Search verteilt ihre typischen weissen Hüte nun schon seit einigen Jahren und diese kommen nach wie vor sehr gut an. Gut – das war etwas untertrieben. Die Zuschauer haben sich darauf gestürzt und jeder Dritte hat uns gesagt, dass sie auf die Hüte gewartet haben. Etwas Leid taten mir die Kollegen von Frisco. Normalerweise gehen die Glace’s weg wie nichts, doch bei dem anhaltenden Regen wollten die Zuschauer diese nicht ganz so fleissig. Zum Schluss unserer Tour verteilten sie diese daher auch nicht mehr einzeln, sondern gleich Kartonweise.

Angekommen im Ziel ging es für uns – nach einem kurzem Umweg über das VIP-Zelt – auch schon in Richtung Siegerehrung. Da hatte ich vor, Fotos der Ehrendamen/CEOs bei der Preisübergabe zu machen. Doch, wie soll ich sagen, es gibt unter Fotografen (wie zum Beispiel Keystone) richtig nette Menschen. Eines ist sicher: Man sieht sich immer zwei mal im Leben, liebe Herren.

Fazit

Was ich am Bloggen mag, ist der Kontakt mit den einzelnen Firmen und das Geschehen dahinter zu sehen. Wenn ich zu einem Event mit dem neuesten Produkt eingeladen werde, ist die Reise und das neue Produkt sicher genial. Viel lieber ist mir aber das Rundherum. Die Mitarbeiter dahinter, die Geschichten und die News, an die man sonst nicht kommt. Hierdurch lernt man auch gewisse Dinge zu verstehen, die nach aussen hin nicht so klar zu definieren sind.
Das gibt uns Bloggern/Podcastern auch die Möglichkeit, mehr aus den Geschichten herauszuholen und so sehen wir auch gewisse Zusammenhänge, von denen wir sonst nichts mitbekommen.

Unterwegs mit der Tour de Suisse 2016 - die Ehrendamen
Ein Teil der Search.ch Truppe

Für mich war es extrem spannend, einmal bei der Tour de Suisse hinter die Kulissen zu schauen.
Ein Anlass in dieser Grössenordnung braucht extrem viel Vorbereitung, viel Wissen und vor allem ein gutes Zusammenspiel der einzelnen Parteien. Das Schwierigste an der TdS sind sicherlich, dass es keine festen Zeiten gibt, zu der eine solche Etappe zu Ende ist. So kann es je nach Wetterbedingungen oder sonstigen Einflüssen auch schnell mal eine halbe Stunde früher oder später sein.
Bei solch einer Konstellation sind Konflikte natürlich vorprogrammiert. Das wichtigste ist eine gute Kommunikation, sodass ein allfälliger Wechsel auch bis zur letzten Person vordringt. Da sind Smartphones und interne Chats natürlich ein Segen. Ich frage mich, wie man das früher so gut gelöst hat.

Ein grosses Kompliment an die Organisatoren, die Sponsoren, die Fahrer der Sponsoren-Wagen und natürlich die Ehrendamen. Was mir auch sehr gut gefallen hat: Es hat während den ganzen neun Etappen keinen einzigen Unfall gegeben. Am Sonntag durfte ich ja die Werbe-Kolonne begleiten und habe mitbekommen, wie rasch und zackig das vorwärts geht.

Von allen Teilnehmern der Search-Truppe, aber auch von den anderen Firmen, mit denen ich geredet habe, haben allesamt das Gleiche gesagt: Die Schweiz hat unglaublich schöne Flecken (wenn auch in diesem Jahr sehr regnerische) – das kann ich unterschreiben. Auch wenn ich in diesem Jahr nur die Zielregion Davos gesehen habe. Die kenne ich zwar schon aus meiner Kindheit, doch Davos und allgemein Graubünden sind immer wieder eine Reise wert.

Tour de Suisse 2016 mein Rueckblick
Die Sunnibergbrücke – Umfahrung Klosters

Dankeschön an Search, dass ich die Möglichkeit erhalten habe, einmal bei der Tour hinter die Kulissen zu schauen. Es war mir eine Freude, euer Team kennenzulernen – liebe Grüsse an alle – und mich auch aktiv zu beteiligen. Das hat gleich Lust auf mehr gemacht. Gern würde ich ein mal die komplette Tour mitmachen, insofern es die Gesundheit und die Chefin zu Hause erlauben 🙂

Disclaimer: Ich wurde durch Search.ch von der Tour de Suisse eingeladen, an dem letzten Wochenende der Tour dabei zu sein. Vorab war ich Jury-Mitglied für die Wahl der Ehrendamen. Die TdS hat die zwei Übernachtungen sowie die Verpflegung übernommen.
Dankeschön an Lanson für die Einladung und das köstliche Essen, wir werden uns bestimmt wieder über den Weg laufen.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein Gadget-verrückter Familienvater, der im Internet zu Hause ist. Verkrieche mich gerne im Keller und teile mich über Podcasts, Blogs, YouTube oder meine Social Media Kanäle mit. Unterwegs bin ich meist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und das unter anderem als #SBBservicescout.

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