Martin @pokipsie Rechsteiner https://martinrechsteiner.ch | Travel- & Lifestyle-Blog Tue, 27 Jun 2017 10:38:32 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8 106638503 Sea x Sky – wasserfester Rucksack in kompakt https://martinrechsteiner.ch/gadgets/crwodfunding/kickstarter/sea-x-sky-wasserfester-rucksack-in-kompakt/ https://martinrechsteiner.ch/gadgets/crwodfunding/kickstarter/sea-x-sky-wasserfester-rucksack-in-kompakt/#respond Mon, 26 Jun 2017 07:01:31 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=3759 Vor kurzem habe ich euch mit dem Acteon ein praktisches Kickstarer-Gadget vorgestellt. Aktuell warte ich immer noch auf dessen Ankunft und bin schon gespannt wie es sich beim Reisen schlagen wird.
Das heutige Gadget hört auf den Namen Sea x Sky und ist für den Ausseneinsatz gedacht. Wir gehen gerne und viel spazieren. Dabei stört uns das Wetter selten. Doch es gibt das eine oder andere Gadget, dass es nicht so mag wen es nass wird. Auch sind wir, wenn es die Gesundheit erlaubt, gerne in den Bergen, oder an Flüssen unterwegs.

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Vor kurzem habe ich euch mit dem Acteon ein praktisches Kickstarer-Gadget vorgestellt. Aktuell warte ich immer noch auf dessen Ankunft und bin schon gespannt wie es sich beim Reisen schlagen wird.
Das heutige Gadget hört auf den Namen Sea x Sky und ist für den Ausseneinsatz gedacht. Wir gehen gerne und viel spazieren. Dabei stört uns das Wetter selten. Doch es gibt das eine oder andere Gadget, dass es nicht so mag wen es nass wird. Auch sind wir, wenn es die Gesundheit erlaubt, gerne in den Bergen, oder an Flüssen unterwegs.

Sea x Sky

Für die ganzen Aktivitäten hab ich mir schon länger einen optionalen Rucksack gewünscht der das Wasser nicht scheut. Sicherlich, mit meinen heiss geliebten Peak Design Taschen hab ich welche die das Wasser abweisen. Da aber nur das jenige, welches von oben kommt und auch nicht in unendlichen Mengen. Deshalb hab ich vor einigen Wochen das Projekt Sea x Sky auf Kickstarter unterstützt.

Blue Sternum Einfaches aufhängen Auch für den Einkauf

Der Rucksack gibt es aktuell in vier verschiedenen Farben. Nach der ersten Umfrage, vom Hersteller bei seinen Unterstützern überlegen sie es sich anscheinend, noch weitere Farben an zu bieten. Aktuell gibt es einen schwarzen (Usus Black) einen blauen (Pacific Blue) einen orangen/roten (Fire Coral) und einen grünen (im kräftigten grün, Kickstarter Green). Meiner einer hat sich eine kräftige und signalträchtige Farbe ausgewählt: Fire Coral. Dies aus dem Grund, wenn die Tasche ins Wasser fallen sollte, oder wir in den Bergen unterwegs sind ist eine kräftige Farbe sicherlich nicht verkehrt. Ausser wir werden von einem Bösewicht verfolgt und ich möchte mich tarnen, dann ist die Farbe natürlich nicht ganz das ideale – lach.

Wasserfester Rucksack in kompakt

Der Grund, welcher mich zum Unterstützten des Sea x Sky bewogen hat ist vielseitig. Die Wasserdichtheit habe ich ja schon erwähnt. Was mir aber auch gefällt ist der minimale Platz den der Rucksack einnimmt wenn er nicht in gebrauch ist. Der Sea x Sky findet in einer kleinen Hülle von der Grösse eines Phablets platz und lässt sich mithilfe eines Karabiners irgendwo befestigen.
Doch nicht nur wasserdicht ist der Rucksack, er weisst auch andere Schmutz von sich. Im Dunklen leuchtet der zentral angelegte Reissverschluss auf der Rückseite, was vor allem am Strassenrand sehr praktisch ist.

Unterwegs in der Natur Viel platz für Gadgets Wasserdicht ist kein Problem

Natürlich könnt ihr den Rucksack nicht nur beim Wandern und ähnlichen Aktivitäten nutzen. Dank seinen kleinen Ausmassen könnt ihr ihn überall mitnehmen und bei bedarf einsetzten. Egal ob beim Lebensmitteleinkauf, auf dem Weg zum Sport oder wenn ihr sonnst irgendwo einen Rucksack gebrauchen könnt.

Details

Insgesamt bietet euch der Sea x Sky platz für 24 Liter Inhalt, wiegt dabei selber aber nur 155 g. Im Transportbeutel nimmt er euch nur 124 x 77,2 mm platz weg.

Reflektierender Reissverschluss Schutz vor Wasser - kein Problem für den Sea x Sky

Noch könnt ihr vom Kickstarter Preis profitieren. Das Early Bird-Angebot (welches ich erwischt hab) ist mit seinen USD 54.- schon weg, doch ihr bekommt es aktuell immer noch für USD 59.- das Stück. Somit 34 % günstiger als später im geplanten Verkauf.

 

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Gemütliches Netzwerken im Bündnerland #gfScuol https://martinrechsteiner.ch/events/food-drinks/gemuetliches-netzwerken-im-buendnerland/ https://martinrechsteiner.ch/events/food-drinks/gemuetliches-netzwerken-im-buendnerland/#respond Thu, 08 Jun 2017 12:52:47 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=3572 Vor kurzem erst noch auf Meereshöhe in Barcelona unterwegs und jetzt schon auf 1'250 M.ü.M. im schönen Bündnerland. Für mich ein Trip in die Heimat. Bin ich doch nur ca. 1.5 Auto-Fahrstunden von Scuol entfernt aufgewachsen.
Der Grund für meine Reise in die Berge war ein Netzwerken, unter Bloggern, die sich mit dem Thema glutenfreie Ernährung beschäftigen. Dieses Mal war ich unterwegs für Boncibus, meine Plattform für das glutenfreie Leben.

Ein grosses Lob gilt dem Philipp von Tourismus Engadin Scuol, Samnaun Val Müstair AG für die Organisation des ganzen Anlasses. Eine kleine Konstruktive Kritik habe ich aber gleich zu Beginn, fürs nächste mal ein bisschen mehr Essen ein planen, es war ja schon eher sehr knapp (gut das war jetzt ein kleiner Insider).

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Vor kurzem erst noch auf Meereshöhe in Barcelona unterwegs und jetzt schon auf 1’250 M.ü.M. im schönen Bündnerland. Für mich ein Trip in die Heimat. Bin ich doch nur ca. 1.5 Auto-Fahrstunden von Scuol entfernt aufgewachsen.
Der Grund für meine Reise in die Berge war ein Netzwerken, unter Bloggern, die sich mit dem Thema glutenfreie Ernährung beschäftigen. Dieses Mal war ich unterwegs für Boncibus, meine Plattform für das glutenfreie Leben.

Ein grosses Lob gilt dem Philipp von Tourismus Engadin Scuol, Samnaun Val Müstair AG für die Organisation des ganzen Anlasses. Eine kleine Konstruktive Kritik habe ich aber gleich zu Beginn, fürs nächste mal ein bisschen mehr Essen ein planen, es war ja schon eher sehr knapp (gut das war jetzt ein kleiner Insider).

Gemütliches Netzwerken im Bündnerland

Eingeladen hat die lokale Tourismus Organisation vom Engadin: Scuol, Samnaun und Val Müstair. Diese macht sich unter anderem in der Leitung von Philipp Kemmler, schon seit Jahren stark für ein glutenfreies Angebot im Unter-Engadin.
Beim unserem Netzwerk-Treffen ging es, ihm darum uns eine Austausch Plattform zu bieten und natürlich auch die lokalen Gegebenheiten vor zu stellen.


Samstag – Anreise

Gestartet hat alles am späteren Samstag Nachmittag. Für mich hiess das ein gemütliches Anreisen mit der SBB (Schweizer Bundes Bahn) und natürlich ab Landquart mit der RhB (Rhätische Bahn). Nach einem kurzen Abstecher zum Hotel fürs deponieren der Koffer und meiner Gadgets ging es dann aber auch gleich zum Treffpunkt und von da aus das Dorf ein wenig erkunden. In einer knapp zwei Stündigen Tour/Spaziergang durch das Dorf haben wir unter anderem etwas über das Engadin, die Leute gelernt und wir konnten auch bei zwei Stationen glutunfreie Köstlichkeiten aus dem Unterengadin probieren.

Reformhaus Bio Betschla
Reformhaus Bio Betschla

Im Reformhaus Bio Betschla gab es eine Big Mountain (Bienenstich-Torte) sowie natürlich typisch fürs Bündnerland, eine lecker Nusstorte. Dazu wurde uns frisches Wasser sowie einen leckeren, roten Tee serviert. Auch hätten wir die Chance gehabt, vom regionalen, auch zusätzlich laktosefreien Glace (Eis) zu probieren.

Leckere Auswahl vom Meier Beck Leckere Auswahl vom Meier Beck Leckere Auswahl vom Meier Beck Leckere Auswahl vom Meier Beck Leckere Auswahl vom Meier Beck Leckere Auswahl vom Meier Beck Leckere Auswahl vom Meier Beck Bio Glatsch - gf und lf Glace/Eis Nusstorte

Von da aus ging es etwas weiter runter im Dorf zum  wo drei verschiedene Sorten Käse, Ziegenjoghurt, und eine feine Flasche Weisswein auf uns wartete. Als kleine Überraschung gab es nach einer Weile dann auch noch Capuns dazu. Für diejenigen die es nicht kennen:

«Capuns sind wie Knödel, nur einfach richtig gemacht»

Capuns - Bündner Spezialitäten Capuns - Bündner Spezialitäten

Das ganze in eine Art Spätzli-Teig mit Fleisch (oder eben Gemüse) umwickelt von blanchierten Mangold-Blättern. Übergossen wird das ganze von einer leckeren Rahm-Sauce. Wie schon im Reformhaus oben wurden wir sehr sympathisch und freundlich begrüsst.

Eine der zahlreichen Mineralquellen von Scuol Eine der zahlreichen Mineralquellen von Scuol Eine der zahlreichen Mineralquellen von Scuol

Unser Dorf Tour haben wir dann abgeschlossen mit einem kurzen Besuch in der Therme von Scuol. Da findet man zwei, der über 20 Wasser-Quellen. Diese sind sehr stark Mineralhaltig und zum so trinken sicherlich eine Gewohnheitssache.

Blick runter in den Dorfkern Ausblick runter ins Dorf Typisches Engadiner Haus

Als letzte Station für den ersten Tag ging es wieder hoch bis zum Hotel Bellaval, wo meine Mit-Blogger untergebracht waren. Da haben wir dann unser Nachtessen zu uns genommen. Hier ein paar Eindrücke des wirklich leckeren Essens.

Glutenfreies Wochenende im Unter-Engadin Glutenfreies Wochenende im Unter-Engadin Zur Abkühlung ein Bier Lecker glutenfreies Brot Vorspeise im Hotel Bellaval Hauptgang im Hotel Bellaval Dessert im Hotel Bellaval

Mein Hotel – Alta Scuol

Meiner einer wurde im Hotel Altana unter gebracht. Dies ist direkt unterhalb des Bahnhofs und somit auch knapp neben der Talstation der Gondelbahn auf den Motta Naluns (dazu aber weiter unten mehr). Für mich perfekt, einmal aus dem Zug fallen, ein paar Treppen Stufen runter und schon bin ich im Hotel angekommen.

Mein Opel Altana in Scuol
Mein Opel Altana in Scuol

Begrüsst wurde ich zuerst von Frau und später auch Herrn Lehmann, denen das Hotel auch gehört. Der Empfang war herzlich und ich habe auch gleich noch ein Zimmer Upgrade erhalten. Vom Standard Einzel-Zimmer ging es hoch zu einem Doppelbett Zimmer mit Süd-Blick. Besten Dank an der Stelle nochmals.

Ausblick von meinem Hotelzimmer aus Hotel Villa Engadina - sucht einen Verkäufer

Mein Zimmer was grosszügig und der Balkon gerade zu riesig. Die Modularen und dennoch sehr stabilen Möbel haben mir auch sehr gut gefallen. Dazu kommt, dass die Inhaber und Mitarbeiter sehr freundlich waren – liebe Grüsse an der Stelle.
Für mich natürlich wichtig, auch hier gibt es glutenfreie Speisen. Zum einen wurde für mein Frühstück fleissig eingekauft, aber auch für die restlichen Mahlzeiten hätten sie diverse, schon auf der Karte gekennzeichnete, Menüs in glutenfrei.
Leider konnte ich die grosse Küche während meiner Zeit nicht ausprobieren, da wir immer anderweitig verplant waren. Das könnte man mal noch nachholen.


Sonntag

Am Sonntag stand eine Wanderung auf dem Plan. Da aber zu viel Feuchtigkeit vom Himmel tropfte, ging es mit der Gondel hoch zum Motta Naluns direkt zum Workshop. Hier haben wir uns ausgetauscht über Social Media Kanäle und weitere Möglichkeiten, Neuigkeiten an den Mann / oder die Frau zu bringen. Hier war spannend zu sehen, dass die Meisten – unter anderem – stark auf diese ganzen Live Geschichten setzen, die nach 24 Stunden wieder in der Vergessenheit landen.

Während des Workshops haben sich dann langsam aber sicher auch ein paar der Wolken verzogen. So konnten wir noch kurz nach draussen, um doch noch ein paar Schritte zu laufen, aber vor allem um Bilder der Landschaft zu machen. Dazu gehörte natürlich auch noch ein Gruppenfoto von uns allen. In der Heimat, in den Bergen ist es einfach schon am schönsten. Einige der Blogger kamen aus Deutschland, zumindest da wo sie wohnen, da gibt es kaum Berge und für sie natürlich gleich doppelt so interessant/Eindrücklich.

Ein Selfie - sogar mit einem Stick
Ein Selfie – sogar mit einem Stick – Bildquelle Katie von glutenfreis Blog

Von der Foto-Session ging es dann gleich über ins Bergrestaurant La Motta zu einem kleinen, aber feinen Lunch. So klein war das ganze dann gar nicht. Durften wir uns doch quer durch die ganze Speisekarte essen. Und nicht, wie wir dachten mit kleinen Tellern von jedem einzelnen Gericht, sondern richtig gut gefüllten Tellern. Es war extrem lecker und deshalb hab ich auch beim einen oder andern Teller mit ausgeholfen, man möchte ja nichts zurück in die Küche gehen lassen 🙂

Apero auf dem Hügel Unser Menü für den Nachmittag Erster Gang, die Suppe Alegra Die Hauptspeise Der zweite Gang (vom Hauptgang) Der zweite Gang (vom Hauptgang)

Anschliessend ging es dann gleich runter – ohne die vormals angekündigte zwei Stündige Pause – ab an die Küchenparty. Diese fand im Dorfschulhaus statt in deren Schulküche. Hier hat ein jeder der anwesenden ein eigenes/Lieblings Rezept mitbrachten und dann live vor den anderen zubereitet. Meiner einer, der erst sehr spät – quasi Last Minute – zu der Veranstaltung dazu kam, hatte keines mit dabei. Der Philipp war so nett und hat mir noch ein paar Zutaten zusammengestellt. Doch bei der Menge an Essen, die alle noch vom Mittag in sich hatten hab ich dann auf meinen Part verzichtet und dafür ein kleines Video von der Küchenparty gemacht.
Nachdem uns die Wanderung vom Morgen durch das Wetter genommen wurde, haben wir uns kurzerhand entschieden zum Hotel zu laufen. All zu weit war es ja nicht und nach einem guten Essen sind ein paar Schritte auch nicht verkehrt.

Die Linsen Suppe Fleissiges kochen für die Spargel-Quiche glutenfreies Brot Unsere Speisen Unsere Speisen Nutella Pizza Cheese-Cake Ständig Film und Foto bereit Die Schupfnudeln Die Gnocchi's mit Kastanien-Mehl Alle Speisen der Küchenparty Alle Speisen der Küchenparty Frühlingsrolle getunkt in Sojasauce Die Gruppe der Küchenparty

Die ganzen Rezepte dazu könnt ihr übrigens bald schon in den einzelnen Blogs nachlesen. Wir werden die nach und nach veröffentlichen – so zumindest unser Plan.

Luftiger Marmorkuchen So macht man Frühlingsrollen So macht man Frühlingsrollen Luftiger Marmorkuchen Die Spargel Quiche Die Füllung für die Frühlingsrollen Selfie aus der Küche Die Wraps werden gefüllt Die fertigen Wraps

Montag

Da sich das Teilnehmerfeld leider schon am Sonntag Abend und dann am Montag morgen nochmals drastisch verknappte waren wir am Montag Morgen nur noch zu dritt. Zusammen mit Philipp haben wir das Museum Schmelzra in S-charl besucht. Parterre und unterirdisch findet ihr da eine Ausstellung über die Lokale Eisen und Erz-Gewinnung die schon im frühen Mittelalter begonnen hat.

Hinten im S-charl Tal Hinten im S-charl Tal Im Museum Schmelzra Im Museum Schmelzra Im Museum Schmelzra Im Museum Schmelzra Abtransport von Holz Abtransport von Holz Wasserrohre aus Holz Ein Transportwagen auf Schienen Verschiedenstes Werkzeug Ein Mineneingang Feuer - zuerst als Fakel, später dann mit Öl-Lampen Über eine solche Anlage wurde das Erzeugnis zerkleinert Weitere Werkzeuge Ein Querschnitt Der einzige Schutz gegen die Kälte und Feuchtigkeit Das ganze Minen System aus S-charl Die Ruinen der Schmelze

Peder Rauch führte uns durch das Museum und hat uns mit seinem immensen Wissen rund um die Region und das Abbauen von den wertvollen Materialien viel Wissen mit auf den Weg geben können. Das Museum selber ist sehr schön ausgebaut, vor allem wenn man bedenkt was für eine Ruine das ganze früher mal war. Das Museum und die Führung ist schön gestaltet, das ganze auch sehr Kindgerecht. Hier führt der Peder die Kinder ganz einfach an die Entstehung der Erde und die unterschiedlichen Gesteinsarten. Im Obergeschoss hat es noch eine zusätzliche Ausstellung über den Bären.

Blick zurück nach Scuol Die kleine Kirche von S-charl Berge so weit wie das Auge reicht Das Postauto bringt euch auch nach hier hinten Das knabben-Haus

Nach dem Museum wurde es noch ein letztes Mal kulinarisch. Wir sind weiter nach hinten ins Dorf gefahren zum Gasthaus Crusch alba ed alvetern . Diese wird aktuell umgebaut und ist in ein anderes Haus umgezogen. Somit bekommt ihr nicht von der Baustelle mit und könnt in aller Ruhe die Küche geniessen. Laut Philipp ist das Crusch alba ed alvetern  eines der ersten Restaurants, die von Beginn an die glutenfreie-Ferienregion unterstützt hat. Da wir zeitlich schon sehr nah an unserem Endpunkt im Engadin angelangt waren, haben wir das Menü ein wenig abkürzen müssen. Gestartet hat das Menü mit einer Suppe, gefolgt von einem Randen-Risotto und anschliessend einem zweifachen Curry.
Ich kann nur eines sagen: So farbig wie ihr die Speisen hier auf den Bildern sehen könnt, so lecker war es auch. Ich bin ja ein grosser Risotto Fan, aber ein Randen-Risotto (Rote Beete für unsere deutschen und österreichischen Leser) hatte ich noch nie. Ich hätte mir das nicht so knallig vorgestellt in der Farbe. Aber auch das Curry war, mit den vier geräucherten Tofu-Würfeln und dem Gemüse war extrem geschmackvoll und lecker. Kompliment in die Küche!

Die Suppe zur Vorspeise Die Suppe zur Vorspeise Das geschrumpfte Team Das Randen-Risotto Zwei Curry auf einem Teller

Fazit zum glutenfreien Netzwerk-Wochende

Wie immer wenn ich einen Event besuche, dann ist das Netzwerken an vorderster stelle. Gut, ihr habt mich durchschaut, das Essen (wenn es glutenfrei ist) ist, noch etwas höher angesiedelt. Aber das schöne am Essen, es lässt sich perfekt mit dem Netzwerken verbinden. Man achte aber bitte an die Regel von Mama; «nicht mit vollem Mund zu sprechen».

Das Ziel vom Event war es, Bloggern mit dem Fokus auf glutenfreier und/oder laktosefreier Küche eine Plattform für den gemeinsamen Austausch zu geben. Fürs Netzwerken nimmt man sich selten genügend Zeit. Meist sind es nur ein paar Stunden oder maximal ein halber Tag. Während des verlängerten Wochende konnten wir uns genügend Zeit lassen und hatten auch genug um uns gegenseitig näher kennen zu lernen. Interessant war die Mischung der Anwesenden. Nicht nur bei den Themen im Blog, sondern auch der Zeit in denen es sie schon gibt.

Die Katie und der Georg vom ein glutunfreier Blog kannte ich zum Beispiel schon seit gefühlt einer Ewigkeit. Gut, kennen ist etwas übertrieben, unsere Wege kreuzten sich zumindest im digitalen Leben seit vielen Jahren immer wiedermal, in unseren Blogs, aber auch über die diversen Social Media Kanälen. Den Silvan kannte ich, da ich ihn vor etwas mehr als einem Jahr an das Wiko-Blogfest eingeladen hab.
Von den anderen Teilnehmern kannte ich teilweise das Blog aber hatte noch nie wirklich mit ihnen zu tun. Das, wird sich hoffentlich in der Zukunft ändern. Anwesend waren die Anna von glutenfrei um die Welt, die Fabienne von Freiknuspern, der Silvan von glutenfreie Welt, die Nicole von Eventmanagement & Marketing Nicole Fütterer, die Silvia und ihr Mann der IG Zöliakie und die Nora und der Ralph von BeGluno.

Nächstens folgt hier im Blog und auf der Facebook Seite von Boncibus (Zoeliakie-Blog) und dessen (YouTube Channel) noch ein Video der Küchenparty.

Auch sehr grosszügig war der Give-Way Bag, den wir noch mit nach hause nehmen durften. Ich sag nur so viel, ich bin froh, musst ich damit nicht ein Flugzeug besteigen.

Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Blech von Leisi Kochbuch von Leisi Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen Semper Produkte für die Give-Away Taschen

Disclaimer: Die Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG hat freundlicherweise die Übernachtung und das Essen während des Aufenthaltes übernommen. Die Sponsoren des Events waren: Meier Beck, Semper, Leisi & Buitoni, Züger Frischkäse, Schär und Morga.
Anreise und weitere Verpflegungen/Souveniers gingen auf eigene Kosten. Besten Dank an der Stelle für die Organisation und alles drum herum lieber Philipp.

 

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Drei Tage Barcelona erkunden – mit Tipps (nicht nur) für Familien https://martinrechsteiner.ch/travel/europa/spanien/drei-tage-barcelona-erkunden-mit-tipps-nicht-nur-fuer-familien/ https://martinrechsteiner.ch/travel/europa/spanien/drei-tage-barcelona-erkunden-mit-tipps-nicht-nur-fuer-familien/#respond Tue, 30 May 2017 21:32:28 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=3281 Nach langer Zeit ohne Ferien haben wir vor kurzem eine Woche der Frühlingsferien unserer Mädels im Tessin verbracht. Nun, schon wenige Wochen danach, ging es nochmals weg. Dieses Mal für mich und unsere zweite Tochter für drei Tage nach Spanien, genauer gesagt nach Barcelona.
Wir wurden von eBookers zu dieser Reise eingeladen - mit dem Ziel, Barcelona für Familien zu entdecken. Und um als Inspiration für eigene Familienreisen zu dienen.

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Nach langer Zeit ohne Ferien haben wir vor kurzem eine Woche der Frühlingsferien unserer Mädels im Tessin verbracht. Nun, schon wenige Wochen danach, ging es nochmals weg. Dieses Mal für mich und unsere zweite Tochter für drei Tage nach Spanien, genauer gesagt nach Barcelona.
Wir wurden von eBookers zu dieser Reise eingeladen – mit dem Ziel, Barcelona für Familien zu entdecken. Und um als Inspiration für eigene Familienreisen zu dienen. Insgesamt habe ich über 113’000 Schritte gemacht, bei meiner Tochter sind das dann wohl 1.5 bis 2 mal so viele gewesen.

Drei Tage Barcelona erkunden – mit Tipps (nicht nur) für Familien

Wir hatten für die drei Tage nur eine Vorgabe: Pro Tag zu einem vorher definierten Zeitpunkt jeweils drei Bilder an eBookers zu liefern. Diese Bilder – und die der anderen Teilnehmer – wurden dann von dem Online-Reisebüro zusammengetragen und veröffentlicht (oder werden es noch, besser gesagt). Als Inspiration bekamen wir noch drei Stationen angegeben, zu denen wir jeweils 15:00 Uhr gehen durften. Zu diesen komme ich aber dann noch.
Das weitere Programm für die drei Tage sowie An- sowie Abreisetag konnten wir selbst gestalten.

Wer eine Reise mit der Familie machen möchte, sollte ein wenig planen. Im Gegenzug zu Ausflügen alleine, habe ich bei Familenreisen gerne schon das ungefähre Programm aufgestellt. Schon deshalb, um den Kleinen immer wieder sagen zu können, wohin die Reise nächstens geht. Die Planung habe ich in diesem Fall natürlich zusammen mit meiner Tochter gemacht. Als erstes habe ich bei meinen Freunden herumgefragt, was man in Barcelona so anstellen könnte. Meine Frau war vor einem Jahr auch dort und hatte somit auch einige Tipps. Anschliessend ging diese Frage natürlich auch noch über Facebook raus, wodurch es nochmals massenweise Tipps gab.

Wir haben uns dann einige Punkte ausgesucht und auf eine Liste gesetzt. Nachdem diese aber zu umfangreich – und unübersichtlich – wurde, musste ich auf eine Karte ausweichen. Die Karten habe ich in Google MyMaps geplant, anschliessend als KML exportiert und in meine Bing Karten Map importiert. Der Grund: Die Bing Karten haben schon seit Jahren eine tolle und auch gut funktionierende Offline-Karten-Funktion.

Spaziergang durch das Gotische Viertel
Spaziergang durch das Gotische Viertel

Inhaltsverzeichnis


Hier findet ihr das Tagebuch zu unserer Barcelona-Reise. So könnt ihr vielleicht den einen oder anderen Tipp für euren nächsten – oder auch ersten – Ausflug nach Barcelona mitnehmen.
Wir haben uns natürlich bewusst die eine oder andere typische Sehenswürdigkeit von Barcelona ausgesucht – aber auch versucht, das eine oder andere zu finden, was nicht so populär ist.


Grand Hotel Central Barcelona

Als Unterkunft hatten wir vier verschiedene Hotels zur Auswahl: Eines direkt an der Rambla, zwei knapp daneben und das letzte zwischen Rambla und der La Sagrada Familia. Wir haben uns relativ schnell für das Gran Hotel Central Barcelona entschieden – meine Tochter wollte unbedingt einen Pool auf dem Dach haben. Einen solchen bietet das Central, welches an der nächsten, grösseren Parallel-Strasse zur Rambla und somit sehr zentral liegt. Zwei Gassen weiter befindet sich der Mercat de Santa Caterina, ein grosser und bunter Markt. In der Umgebung des Hotels gibt es ausserdem Kirchen, das Picasso Museum und der Parc de la Ciutadella liegt auch nur wenige Gehminuten entfernt – aber dazu später mehr.
Hinzu kommt, dass es vom Hotel aus in beiden Richtungen der Via Laietana nach nur kurzer Marschzeit eine U-Bahn-Anbindung gibt.

Grand Hotel Central Barcelona
Grand Hotel Central Barcelona

Doch kommen wir zum Hotel an sich. Das Grand Central Barcelona findet ihr zwischen dem «Gotischen»- und «el Born»-Viertel. Schon die Eingangshalle ist gross und schlicht elegant im Design. Der Wartebereich neben der Rezeption ist bequem, mit unterschiedlichen Sitzgelegenheiten ausgestattet und trotz dunkler Wände und Böden sehr einladend. Unsere Buchung wurde auch gleich an der Rezeption mit einem Upgrade auf die nächste Zimmer-Stufe aufgewertet – vielen Dank nochmals hierfür. Das Zimmer selbst ist modern und schlicht gehalten. Das Bett, die Fensterumrandungen, die Stühle und auch der Schreibtisch – alles ist stimmig.
Die Ausstattung ist sehr hochwertig. Das gilt nicht nur für die Möbel, sondern auch für die eingesetzte Technik.

Ein Highlight war sicherlich der von meiner Tochter gewünschte Infinity-Pool auf dem Dach. Aber das könnt ihr ja anhand der Fotos selber sehen. Am Abend gönnten wir uns jeweils noch einen Drink in der Roof Top Bar, wo meine Tochter auch eine «Freundin» gefunden hat – hiermit einen lieben Gruss an Kaya. Das Team der Sky Bar war generell sehr nett und brachte uns immer tolle neue Drinks. Meine Kleine genoss auch die Abkühlung des Pools am Dienstagabend bis zum Badeschluss und Donnerstagmorgen zum Start. Beide Zeiten haben ihren ganz eigenen Charme: Früh am Morgen zum Wachwerden und abends, um den Tag ausklingen zu lassen und die letzten Sonnenstrahlen einzufangen.

Das Grand Hotel Central
Das Grand Hotel Central

Leider haben wir es verpasst, ein Frühstück oder Abendessen im Hotel einzunehmen – das sollten wir dringend nachholen. Generell sollten wir das Hotel bei unserem nächsten Besuch in Barcelona wieder ansteuern. Einen Abstecher dorthin – sofern es nicht eure Unterkunft wird – kann ich euch generell sehr empfehlen. Ob tagsüber für eine Abkühlung im Pool, oder am Abend für einen gemütlichen Ausklang des Tages in der Roof Top Bar, müsst ihr natürlich selbst entscheiden.

Auch wenn ich mein zu Hause und meinen Keller mag, übernachte ich ganz gerne immer wieder mal in einem Hotel. Umso mehr, wenn man – wie wir in Barcelona – so verwöhnt wird. Das Personal – vom Concierge, über die Rezeption bis hin zum Barbetrieb – war überaus freundlich. Hier sind uns vor allem drei Namen im Kopf geblieben: Kaya, Alonso und Hermo. Einen lieben Gruss an die drei. Die drei haben uns täglich viel Freude bereitet und uns geholfen, sofern wir Fragen hatten. Die drei solltet ihr euch warm halten, liebe Hotel-Bosse. Aber natürlich bedanken wir uns auch beim Rest des Teams.


Sonntag – Unser Anreise Tag

Angereist sind wir bereits zum Sonntagmittag, damit wir am Montagmorgen auch gleich zeitig starten konnten. Somit hiess es für uns, schon am Samstagabend nach Zürich zu reisen und dort am Flughafen zu übernachten. Hierfür hatten wir uns das ParkInn in Rümlang ausgesucht. Das Hotel kenne ich noch von früher (aus Seminar-Zeiten) und der Airport-Transport am Morgen ist ausserdem inkludiert. So konnten wir uns gemütlich nach dem Aufstehen zum Flughafen chauffieren lassen.

Unser Hotel für die erste Nacht - Park Inn in Rümlang
Unser Hotel für die erste Nacht – Park Inn in Rümlang

Geflogen sind wir mit Vueling – eine spanische Fluggesellschaft, mit der ich vorher noch keine Erfahrung gemacht hatte. Das Flugzeug war nicht das neuste, aber gut und sauber. Wir sind nur mit Handgepäck gereist und haben Getränke und Essen direkt während des Flugs separat gekauft. Achtung, Schweizer Franken werden nicht genommen, Cash funktioniert nur in Euro und Dollars aus den Staaten. Von letzteren hatte ich zum Glück noch ein paar wenige in meiner Reisetasche. Es gab auch einiges an glutenfreiem Essen, was sehr positiv für mich war.

Da wir bereits vor dem Mittagessen angekommen waren, wollten wir uns die Stadt schon etwas anschauen. Vom Flughafen aus fuhren wir mit der U-Bahn ins Hotel. Dort haben wir die Koffer abgestellt und uns kurz eingerichtet, dann ging es gleich an den Hafen von Barca. Dort hatte ich im Vorfeld übers Internet eine Schifffahrt gebucht.

Into the Blue

Blick zu den grossen Schifffen Auf dem Schiff unterwegs Auf dem Schiff unterwegs Auf dem Schiff unterwegs Das W-Hotel Blick auf die Stadt Auf dem Schiff unterwegs Auf dem Schiff unterwegs Auf dem Schiff unterwegs Der Leuchtturm am Ende vom Hafen Shanaya am Steuer Shanaya am Steuer

Mit dem Holzboot ging es für uns dann quer durch den Hafen hinaus, den Strand entlang und in einem grossen Bogen wieder zurück in den Hafen. In den 1.5 Stunden durften wir zum einen viel Seeluft schnuppern, konnten aber auch schon einen guten Blick auf die Stadt am Mittelmeer erhaschen. Die Skyline war sehr beeindruckend und für uns war es auch schön, die einzelnen Stationen ausmachen zu können, die wir uns auf den Plan geschrieben hatten.

Die roten Gondeln Blick in den Hafen Die roten Gondeln Blick in den Hafen Blick in den Hafen Blick in den Hafen Blick in den Hafen Die roten Gondeln Auf dem Schiff unterwegs

Columbus Statue

Anschliessend stürzten wir uns gleich ein wenig ins Shoppingparadies an der Dockingstation. Das riesige «Hafen»-Gebäude mit den zahlreichen Läden hat 365 Tage im Jahr bis 22:00 Uhr geöffnet.

Die Columbus Statue Blick von der Columbus Statue Vor der Columbus Statue

Von dort aus war unser nächster Punkt die Columbus Statue. Diese steht in der Mitte eines grossen Kreisels direkt am Hafengelände. Als wir vor der Statue standen, meinte meine Kleine, dass sie da gerne rauf wollte. Nach etwas Suchen haben wir dann einen der beiden seitlichen Eingänge gefunden. Die Treppen hinunter zu kommt man in den Souvenirshop, der einmal im Kreis rundherum geht. In diesem befindet sich auch der Verkauf der Tickets für den Lift. Erwachsene bezahlen EUR 6.- und Kinder EUR 4.- und die Zeit, welche man oben verbringen darf, ist unbegrenzt.
Allerdings ist der Platz bgrenzt – so ist es doch ein wenig eng oben. Das sollte euch aber nicht abhalten, denn die Aussicht ist wirklich toll.

BigMac vom McDonald’s in glutenfrei

Anschliessend assen wir unseren ersten Burger von McDonald’s (für mich speziell, da es den in Spanien auch glutenfrei gibt). Seit vielen Jahren gehe ich nicht mehr zu McDonald’s. In der Schweiz kann man sein eigenes Brot mitbringen, mit dem der Burger dann gemacht wird. Das habe ich zwar zwei, drei Mal gemacht, aber nie wirklich toll gefunden. Das Angebot von McDonald’s in Spanien wollte ich mir dennoch nicht entgehen lassen.

Der glutenfreie BigMac im McD
Der glutenfreie BigMac im McD

Die Zubereitung der Burger dauerte jeweils 10 bis 15 Minuten. Doch was tun wir glutenfrei Lebenden nicht alles für gutes Essen. Wichtig ist hier die Sorgfalt.

Burger King in glutenfrei

Kurz vor unserer Reise kam noch die gute Neuigkeit, dass nun auch Burger King in Spanien Glutenfreies im Angebot hat. Das wollte ich natürlich nicht verpassen und deshalb haben wir am gleichen, ersten Abend auch noch eine Filiale von Burger King besucht.
Auch dort lag die Wartezeit dafür deutlich über der für das «normale Essen». Ausgeliefert wurde dann aber ein doch etwas magerer Burger. Dank dem geschickt platzierten Salat auf dem Bild (auf Facebook) ist es mir erst im Nachhinein aufgefallen. Der Hamburger besteht aus einem Brötchen mit zwei Scheiben Fleisch. Kein Salat, keine Zwiebeln, geschweige dann einer Sauce. Hinzu kommt, dass das Brötchen deutlich trockener ist, als das von McDonald’s. Somit gingen wir da kein zweites Mal hin.

Der glutenfreie Burger im Burger King Der glutenfreie Burger im Burger King

Sky Bar – Roof Top

Im Anschluss an die beiden Burger ging es dann aber schnell wieder zurück ins Hotel und dort, wie oben schon erwähnt, nach einer Dusche direkt nach oben in die Roof Top Bar. Hier findet ihr ein paar Bilder zu den Eindrücken, den Drinks und unserem ersten Abend in Barcelona.

Der Blick vom Hotel Infinity Pool Eine durstige Möwe Eine durstige Möwe Meine kleine noch ganz fit Eine durstige Möwe Unser Drink für den Abend Unser Drink für den Abend Wer bezahlt die Rechung

Am ersten Abend habe ich natürlich mit meiner Kleinen – und auch ohne sie – fleissig Selfis und Aussichtsfotos gemacht. Es war witzig, anderen an den darauffolgenden Abenden zuzschauen, wie sie dasselbe machen. Hier ein paar Bilder dazu. Etwas mehr und in Bewegung gibt es das Ganze im Video zur Reise zu finden. Da habe ich leider zu spät bemerkt, dass ich den Aufnahmeknopf nicht ganz gedrückt hatte.

Nein, nicht nur ich habe dutzende Bilder von der Terrasse, dem Pool und dem Ausblick gemacht, das hat wohl jeder getan. An jedem Abend haben wir einige Jungs und Mädels da oben beobachten können beim Selfie machen. Ein paar davon haben wir per Zufall aufgenommen beim Filmen, mal schauen ob ich die mit in das Filmchen schneide.

Der Hotel Pool bei Nacht
Der Hotel Pool bei Nacht

 


Meine Gadgets auf der Reise

Wie immer wenn ich unterwegs bin, habe ich nicht nur meine LEGO-Mini-Figuren dabei, sondern auch noch einiges an Gadgets. Dafür nutze ich seit letztem Sommer die neuen Taschen von Peak Design. Da ich bei den Vorbereitungen immer wieder mitbekam, dass in Barcelona fleissig Taschendiebe unterwegs sein sollen, machte ich mir schon recht grosse Sorgen. Eigentlich wollte ich den Rucksack mitnehmen – allein schon deshalb, weil er deutlich mehr Platz für Gadgets bietet und besser für den Rücken ist, da er über beide Schultern geht. Ausserdem hatte ich auch vielfach gelesen/gehört, dass man nicht unbedingt zu viel mit der Kamera herumfuchteln sollte, da man sonst eher als Tourist auffällt. Da mich meine iMac-Bräune sowieso verrät, dachte ich mir, dass das weniger ein Problem ist.

Wer meinen pokipsie.ch Blog verfolgt, weiss, dass ich auf der Suche nach einer neuen Kamera für meine Bilder und auch VLOGs bin. Leider hat sich mein GorillaPod in den Tessin Ferien verabschiedet, weshalb ich dann ohne Stativ unterwegs war.
Bei den Kameras habe ich mich für die Panasonic LUMIX FZ1000 und die Canon LEGRIA mini X entschieden. Mit der LUMIX habe ich die Bilder gemacht und mit der LEGRIA die VLOGs aufgenommen. Zusätzliche Akkus zum Aufladen meiner beiden Smartphones, eine Reihe an Kabeln und mein Stromadapter waren natürlich auch mit dabei.


Montag

Gestartet haben wir unseren ersten, offiziellen, Tag im Markt «Mercat de Santa Caterina», der direkt hinter unserem Hotel lag.

Mercat de Santa Caterina

Sein Äusseres ist durch das grosse Wellendach sehr auffällig. Im Inneren findet ihr zahlreiche Stände mit frischen Meerestieren, Käse und natürlich auch sehr viel Gemüse und Früchte. Shanaya hat ihren Tag mit einer frischen Aprikose gestartet.

Frucht zum Frühstück Leckere Früchte im Markt von Barcelona Besuch im Markt von Barcelona

Crepes Barcelona

Vom Markt aus ging es gleich etwas weiter die Strasse hoch zum Restaurant Crepes Barcelona an der Via Laietana. Dieses Crepes Restaurant gibt es an diversen Orten von Barcelona. Dort hatten wir unser erstes Frühstück – wie der Name schon verrät, gab es für uns Crepes, natürlich glutenfrei. Diese waren so lecker, dass wir im Laufe der Woche noch ein zweites Mal dort waren.

Frühstück mit glutenfreien Crepes Frühstück mit glutenfreien Crepes Frühstück mit glutenfreien Crepes Frühstück mit glutenfreien Crepes Frühstück mit glutenfreien Crepes

Kathedrale Barcelona

Die Kathedrale Barcelona Die Kathedrale Barcelona Die Kathedrale Barcelona Die Kathedrale Barcelona Die Kathedrale Barcelona

Wenn man die Leute nach Barcelona fragt, dann kommen die meisten gleich auf die Sagrada Familia zu sprechen. Doch die Stadt hat dutzende grössere und kleinere Kathedralen, die genauso sehenswert sind. Eine davon ist sicher die Kathedrale Barcelona. Da sie keine fünf Minuten von unserem Hotel entfernt lag, haben wir ihr natürlich auch einen Besuch abgestattet und sie alleine – ohne Führung – erkundet.

Meine kleine mit ihrem neuen Hoodie Meine kleine mit ihrem neuen Hoodie In der Stadt

Conesa Entrepans

Einen Platz, den ihr euch unbedingt merken solltet, ist der Plaza de Sant Jaume. Nicht, weil der Platz so wunderschön ist. Auch nicht, weil es da viel Schönes zu sehen gibt – obwohl zu jeder Tageszeit Gruppenführungen stattfanden, denen etwas erklärt wurde. Sondern, weil ihr in der oberen Ecke ein kleines Take-away-Restaurant findet, das auf den Namen Conesa Entrepans hört. Dort bekommt ihr eine grosse Anzahl an verschiedenen Sandwiches geboten. Toll für mich: Sie bieten auch glutenfreie Sandwiches an die – wie es sich gehört – separat produziert werden. Ich sage euch, die sind unglaublich lecker, vor allem mit den zusätzlichen Saucen, die es noch gibt.

Lecker glutenfreies Sandwich Lecker glutenfreies Sandwich

Parc de la Ciutadella

Nachdem wir wieder gestärkt waren, machten wir uns zu Fuss auf den Weg in Richtung des Parks Ciutadella. Leider haben wir verpasst, dass direkt an diesen Park der Zoo von Barcelona angeschlossen ist.
Der Park ist perfekt für ein Picknick geeignet und lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Auf dem angelegten See könnt ihr sogar ein Ruderboot mieten und ein Weilchen das Wasser geniessen. Sehr empfehlenswert ist auch das Canada Monument auf dem Platz mit seinen beruhigenden Wasserspielen. Ganz oben auf dem Monument sieht man auch ein bisschen über die Parkanlage und kann sich – wie überall in Barcelona – mit nötigem/unnötigem Kleinkram eindecken. Das Thema Fidget Spinner ist zum Glück komplett an meiner Tochter (und mir) vorbei gegangen und die billigen Fächer wollten wir uns dann auch nicht antun. Stattdessen haben wir schöne Ohrringe für die daheim gebliebenen Mädels gekauft.

Wasserfontänen im Park Ciutadella Wasserfontänen im Park Ciutadella Im Park Ciutadella Wasserfontänen im Park Ciutadella Wasserfontänen im Park Ciutadella

Castell Montjuïc

Nach einem kurzen Abstecher zurück ins Hotel ging es dann mit der U-Bahn weiter zu unserem Tagesziel.

Das Schloss von Montjuïc wurde auf dem Hausberg (bei 173 Meter wohl eher Haushügel) von Barcelona errichtet. Von dort hat man einen schönen Ausblick über die Stadt. Genutzt wurde das Gelände rund um den – ich nenn ihn jetzt mal weiterhin Hügel – schon für die Weltausstellung 1929 oder die Olympische Sommerspiele 1992. Im Gegensatz zu aktuellen Olympiabauten werden die Anlagen auch heute noch für weitere Grossveranstaltungen im Bereich Sport genutzt.

Blick runter in den Hafen von Barcelona Auf dem Castell Montjuic Blick auf den Hafen von Barcelona Auf dem Castell Montjuic Im Castell Montjuic

Doch kommen wir zurück zum Schloss. Neben dem oben schon erwähnten Blick auf die Stadt könnt ihr natürlich auch weit hinaus aufs Meer und in den Hafen hinunter schauen. Somit war das für uns einen Blick zurück auf die Orte, die wir am Morgen schon besucht hatten. Das Castell selbst diente als Verteidigungsanlage der Stadt und als Militärgefängnis. Der Teil, der davon heute noch übrig ist, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Seine Geschichte geht aber zurück bis ins Jahr 1640.
Besonders beeindruckend ist der Graben rund um die grosse zickzackförmige Mauer der Anlage. Früher wurde er mit Wasser gefüllt, um die Feinde davon abzuhalten, das ganze Fort zu stürmen. Heute ist er mit einer Pracht aus Blumen, Büschen und Rasen geschmückt. Wie es sich für einen «Berg» gehört, könnt ihr den Weg zum Schloss auch in einer Gondelbahn (Teleferic) zurücklegen. Dennoch haben wir uns dafür entschieden, den Weg dahin über diese zurückzulegen.

Bis 1960 war das Castell ein Militärgefängnis, wurde dann aber der Stadt Barcelona übergeben. Das Schloss wurde im Zusammenhang mit den oben schon erwähnten Olympischen Spielen in den 90er Jahren restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hier finden – vor allem im Sommer – auch Konzerte statt und einige Teile davon werden nach wie vor militärisch genutzt.

Auf dem Castell Montjuic Blick vom Castell Montjuic Auf dem Castell Montjuic Die Gondel hoch zum Montjuic

Nach dem Schloss-Rundgang waren wir fix und fertig. Zum einen durch die ganzen Eindrücke, welche wir in den letzten 1.5 Tagen gesammelt hatten, aber vor allem auch, weil wir in der grossen Hitze doch sehr viel zu Fuss zurückgelegt hatten. Die Hitze (und andere Luftfeuchtigkeit) machte uns doch recht stark zu schaffen.
Anschliessend hatte ich noch einen Spaziergang durch den Park Montjuïc, sowie den Besuch des Magica de Montjuïc-Brunnens geplant. Dafür hätten wir allerdings ca. drei Kilometer durch den ehemaligen Olympia-Park gehen dürfen. Wenn ihr den Montjuïc-Brunnen anschauen möchtet, rate ich euch: Informiert euch vorher! Je nach Jahreszeit werden die im Jahr 1980 gepimpten rund 3600 Düsen von einer Vielzahl an Scheinwerfern und musikalischer Begleitung unterstützt. Diese Shows finden aber nicht jeden Abend statt.


Dienstag

Unser zweiter offizieller Tag stand ganz im Zeichen der grossen Destinationen von Barcelona. Der Tag startete in der Sagrada Famila und endete im Casa Milà. Doch beginnen wir gleich mal mit der Dauer-Baustelle, die auch meine Frau vor über einem Jahr beeindruckt hat.

La Sagrada Familia

An jedem Ort gibt es verschiedenste Ziele, die jeder unbedingt gesehen haben muss. In Barcelona gehört die La Sagrada Familia Kirche sicherlich mit dazu. 1892 wurde der Bau der römisch-katholischen Basilika gestartet und soll – zumindest nach aktueller Planung – 2026 fertiggestellt werden – genau zum 100. Todestag des Erbauers Antoni Gaudí. Somit sieht man die Kirche in kaum einem Bild ohne Baukräne (sofern diese natürlich nicht retuschiert wurden).

Unsere Führerin durch die Sagrada Familia La Sagrada Familia von Aussen La Sagrada Familia von Aussen La Sagrada Familia von Aussen So schaut es dann mal aus, wenn sie wirklich fertig ist La Sagrada Familia von Innen

Von aussen ist das Ganze eine riesige Baustelle mit vielen Kränen, neuen Aushebungen und massenweise Touristen. Auf der Vorderseite stehen riesige Schlangen an Menschen, die gerne noch ein Ticket haben möchten – nicht selten über 2 Stunden in der prallen Sonne. Wir durften – durch den Online-Kauf der Tickets – den Hintereingang für unsere Führung nutzen und hatten das Glück, eine Halb-Schweizerin als Guide zu bekommen. Da wir allerdings recht knapp vorher gebucht hatten, war die Führung in Englisch und nicht in Deutsch. Somit für meine Kleine natürlich nicht wirklich interessant, zumal sie auch kein eigenes Gerät zum Mithören bekommen hat.

La Sagrada Familia von Innen

Doch das von Gaudí entworfene Kunstwerk vermochte sie auch ohne grosse Worte ins Staunen zu versetzen. Mein Tipp: Besucht die Kathedrale am besten am Morgen oder gegen Abend, dann habt ihr jeweils Licht von links oder rechts in die Kirche hinein. Das sieht dann unglaublich beeindruckend aus. Noch eindrücklicher ist die Geschichte dahinter. Diese möchte ich euch hier jetzt aber nicht vortragen, ihr könnt sie euch selbst anhören, wenn ihr vor Ort seid. Meine Kleine meinte auf jeden Fall, dass sie in 20 Jahren nochmal herkommen wird und sich den Stand der Bauarbeiten dann anschauen möchte. Bis dahin wird sich einiges tun, denn die Sagrada Familia ist noch lange nicht fertig.

Casa Milà

Zum Mittagessen gab es wieder Sandwiches vom Conesa Entrepans (oben beschrieben) und zusätzlich noch einen weiteren Big Mac. Dann schlenderten wir durch das Gotische Viertel hinauf zum Haus Milà.

Immer wieder mal berichte ich in meinem Projekt Hausbau Blog (oder auf dessen Facebook Seite) von modernen Häusern. Die so gebaut werden, dass Belüftungssysteme viel ökologischer arbeiten oder man deren Räume individuell gestalten kann. Vieles davon ist eigentlich gar nichts so wirklich Neues. Denn in Barcelona hatte der Architekt Antoni Gaudí schon im Jahre 1910 ein solches Haus errichtet. Viele der Elemente und Umsetzungen findet man in den heutigen «neuen» Konzepten.
Das ganze Gebäude ist so gebaut, dass Klimaanlagen gar überflüssig sind. Ausserdem gab es bereits damals Tiefgaragen und es wurden im originalen Plan auch Aufzüge eingeplant, jedoch erst später eingebaut. Hier war ich mehr mit dem Bildermachen beschäftigt als mit dem Anhören des Audio-Guides. Das hat meine Tochter übernommen und somit war sie auch viel geduldiger.

Das Haus, sowie auch die Kathedrale vom Morgen sind zwei Punkte, die auf jeden Fall zu einem Ausflug nach Barcelona gehören sollten.

Abendessen im Oval

Schon vor der Reise habe ich über meine Boncibus-Zöliakie-Facebook Seite Tipps für glutenfreie Speisen in Barcelona gesammelt. Dabei ist uns das Restaurant Oval empfohlen worden. Die Bilder der grossen Burger hatten uns schon sehr viel Vorfreude beschert. Nach einem kurzen Zwischenstopp mit einer Dusche und ein wenig Ausruhen im Hotel, ging es dann zu Fuss zu besagtem Restaurant. Dort angekommen, waren wir richtig hungrig und freuten uns auf den leckeren Burger.
Bei der Ankunft dort habe ich gleich gefragt, ob ein glutenfreier Burger möglich ist – dies wurde uns bestätigt. Dann haben wir uns hingesetzt und den Burger unserer Wahl zusammengestellt. Das Ganze funktionierte mittels A4 Blatt, auf dem wir einzeln ankreuzen konnten, was genau in den Burger hinein soll. Unterschiedliche Fleischsorten, Gemüse, Saucen etc. – ein komplett individueller Burger also.
Nach fast 40 Minuten Wartezeit kam dann aus der Küche die Info, dass es leider nicht möglich sei, den Burger glutenfrei zuzubereiten, da ihnen das Brot fehlt. Wir könnten (Zöliakie Betroffene haltet euch fest) «ein anderes Brot nehmen» oder einfach «plate» essen. Wohl oder übel haben wir uns dann für letzteres entschieden und ja, anhand der Bilder könnt ihr sehen, wie begeistert meine Kleine war.

Die Pommes vorab Burger ohne Brot Burger ohne Brot Die Enttäuschung ist gross

Total übermüdet und vor allem hungrig sass sie dann vor einem Stück Fleisch, ein paar Scheiben Tomaten und etwas Mais. Sie war den Tränen nahe, was mich dann auch für den Post auf deren Facebook Seite bewog. Leider hat das Restaurant bis heute nicht drauf reagiert. Das erste Mal, das ich während eines Essens, direkt auf Facebook ein Post auf der Seite des Restaurants hinterlassen habe.

Zurück im Hotel musste sie das natürlich gleich unserem Concierge erzählen, der dann auch gleich sehr bestürzt war. Und wie jeden Abend durfte natürlich auch ein Besuch in der Sky Bar nicht fehlen.

Drei Tage Barcelona erkunden - mit Tipps - nicht nur - für Familien

Mittwoch

An unserem letzten offiziellen Tag in Barcelona waren wir wieder im Crepes Barcelona. Leckere, glutenfreie und vor allem riesige Crepes zum Start in den Tag. Von dort aus ging es dann direkt in den Untergrund. Allerdings «nur» für zwei Stationen statt der geplanten drei. Das Labyrinth (Parc del Laberint d’Horta) haben wir bewusst ausgelassen. Zum einen, weil es doch etwas weiter weg gewesen wäre, zum anderen aber auch, weil wir einfach schon genug gemacht hatten in der aktuellen Woche.

Park Güell

So ging es mit der U-Bahn in Richtung der grossen Parkanlage Güell. Wer der Erbauer dieses 17 Hektar grossen Parkes ist, muss ich euch sicher nicht erzählen. Solltet ihr es nicht wissen, erratet ihr es bestimmt, wenn ihr euch die Bilder dazu anschaut. Auch hier war wieder Antoni Gaudí am Werk. Eindrucksvolle Säulen-Bauten und Fussgängerbrücken, die so schräg gebaut heute wohl eher weniger umgesetzt werden. Nicht, weil es nicht lange hält (gebaut wurde der Park zwischen 1900 und 1914), sondern weil es mit der heutigen Vorgehensweisen einfach nicht so lange halten würde, ohne ständig renoviert werden zu müssen.

Für den Park Güell wie auch für die Sagrada Famila haben wir (von der Kindergärtnerin meiner Tochter) den Tipp erhalten, die Tickets schon vorab online zu kaufen. An diesem wie auch am Tag zuvor waren wir extrem froh darüber. Die Schlange wäre zwar deutlich kürzer gewesen als an der La Sagrada Familia, aber ohne anstehen zu müssen, macht es schon mehr Spass. Dankeschön nochmals an dieser Stelle.

Tibidabo – Kirche Sagrat Cor

Nach dem Park ging es zu Fuss zurück zur nächsten U-Bahn-Station, die war dann doch wieder ca. 35 Minuten Fussmarsch entfernt war. Wir hätten auch den Bus nehmen können, doch das Laufen machte uns Spass, wenn auch sehr müde. Nach einem kurzen Halt im Hotel entschied ich mich dieses Mal für ein Taxi zum Tibidabo. Wir waren einfach müde und hätten sonst drei verschiedene Verkehrsmittel nehmen müssen. Das war dann für den letzten offiziellen Tag doch etwas zu viel.
Das Taxi wurde uns von Alonso – dem Concierge unserer Wahl – gerufen und war relativ fix oben auf dem Berg. Die Strasse geht mit einigen Kurven hoch auf den Berg, die letzten 1-2 Kilometer führen dann hinter dem Berg hinauf und somit erklimmt man diesen auch von hinten und sieht die Aussicht erst, nachdem man ganz oben angekommen ist. Anders schaut es natürlich aus, wenn ihr die Standseilbahn nehmt und so nach und nach «hochklettert».

Drei Tage Barcelona erkunden - mit Tipps - nicht nur - für Familien

Gut, erwischt – jetzt schreibe ich doch selber schon «Berg». Ich lebe wohl schon zu lange im Unterland und habe mich den Gegebenheiten der Eingeborenen angepasst. Mit seinen 512 Metern Höhe ist das Ganze natürlich nur ein kleiner Hügel. Dennoch habt ihr von diesem aus den totalen Überblick über die gesamte Hauptstadt von Katalonien. Immer wenn man denkt, es könnte nicht besser kommen, kommt noch ein Lift daher. Ich konnte meine Kleine überreden, erst den kulturellen Teil und dann das Spielen auszuleben. Heisst aufgeschlüsselt, wir gingen zuerst in die Kirche, die wunderschön und farbig gestaltet war und danach weiter nach oben. Nach dem Bezahlen des Eintritts ging es mit dem Lift auf eine der vier Aussichtsplattformen, die die Kirche bietet. Die ersten beiden sind per Lift erreichbar, dann geht es über eine schmale Stein-Wendeltreppe auf die dritte und zur vierten dann nochmals über eine weitere Innentreppe hinauf. Von jeder Plattform aus war der Ausblick noch phänomenaler. Shanaya meinte dann nur zu mir, «dass sie froh sei, den Blick zuerst geniessen zu dürfen».
Wir gingen dann nochmals alle einzelnen Stationen, die wir besucht hatten, durch und versuchten, sie von oben ausfindig zu machen. Ich war natürlich stolz, dass sie viele der Orte fast auf Anhieb zeigen konnte. Generell hat sie den Orientierungssinn scheinbar von mir geerbt. Egal wo wir in der Stadt waren, hat sie den Weg zurück zum Hotel meist von alleine und ohne Hilfsmittel gefunden.

Ganz oben angelangt - runter auf den Park Ganz oben angelangt Ausblick von ganz oben Fast oben angelangt Die Kirche auf dem Tibidabo Die Kirche auf dem Tibidabo Die Kirche auf dem Tibidabo Die Kirche auf dem Tibidabo Ausblick von dem Riesenrad runter - auf dem Tibidabo

Tibidabo – der Freizeitpark

Anschliessend ging es wie versprochen für mich und meine Kleine ab in den Freizeitpark.
Dieser besticht vor allem durch sein Riesenrad, das man auf fast allen Fotos zum Park sieht. Doch das ist nicht alles – der ganze Park ist insgesamt sieben Hektar gross. Die Erstinbetriebnahme war im Jahr 1901 zusammen mit der Seilbahn, die den Hügel hinauf fährt (Hügel, es geht doch). Teile des Parks sind noch aus der Gründungszeit und somit bekommt ihr natürlich keine allzu modernen Anlagen geboten, wie ihr sie von anderen Vergnügungsparks her kennt. Das ist aber auch nicht schlimm, denn das macht den Charme aus. Es war eher schade, dass nicht alle Attraktionen geöffnet hatten. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass es dem Park nicht besonders rosig geht. Im Jahr 2000 übernahm die Stadt Barcelona den Park und restauriert ihn seither Stück für Stück. Besonders interessant ist das Museum zum Park – zu finden unter dem Flugzeug-Karussel. Dort findet ihr Ausstellungsstücke aus früherer Zeit. Da sieht man, über was sich unsere Vorfahren belustigen liessen. Aus heutiger Sicht ist das Ganze doch sehr einfach und fast schon langweilig. Der Fortschritt der Technik in den letzten Jahren ist dabei extrem sichtbar.

Die Würfel sind gefallen Typisches Bild vom Tibidabo runter auf Barca Typisches Bild vom Tibidabo runter auf Barca Typisches Bild vom Tibidabo runter auf Barca Immer brav dem Papa winken Spontaner Zusammenschluss auf der Rodeo-Bahn Spontaner Zusammenschluss auf der Rodeo-Bahn

Hinunter ging es für uns dann mit der Standseilbahn. Auf halbem Weg des Hügels hört diese auf und wir hätten auf den Bus warten können. Da die Haltestelle in der prallen Sonne lag, haben wir uns jedoch dafür entschieden, den Rest des Wegs hinunter zu laufen, statt 20 Minuten zu warten. Das Ziel war die nächste U-Bahn-Station. Schlussendlich haben wir dann aber, nach ca. 40 Minuten laufen, das erste Mal doch den Bus genommen. In diesem war es schön angenehm kühl und wir konnten fast bis zum Hotel fahren. Da wir noch ein paar Kleider einkaufen wollten, kam uns das sehr gelegen. Nach dem Einkaufen ging es zurück zum Hotel, duschen und für das Abendessen bereit machen.

Abendessen im Cafe Jaime Beriestain

Nachdem wir am Vorabend eine solche Enttäuschung erleben durften, hatte unser Concierge uns den Restaurantverantwortlichen von unserem Hotel organisiert, der uns dann Tipps nach unseren Wüschen zusammengestellt hat.
Unser Ziel war an diesem Abend das Cafe Jaime Beriestain, welches wir dann ausnahmsweise mit dem Taxi ansteuerten. Für meine Kleine war es wichtig, dass sie jetzt – nach der Enttäuschung vom letzten Abend -endlich ihren grossen Burger auf den Tisch bekommt.

Meine kleine in der Pose, wie die Dame die vor ihr auf dem Stuhl sass Sorgfältig notiert wird sie, unsere nächste Reservation

Das Restaurant war sehr dunkel gehalten. Die Tische waren gemütlich, die Sitze riesig und hatten – besonders praktisch – auf der Seite ein Beistelltischchen für Handtaschen – oder bei Geeks wie mir, für die Gadget Tasche.

Die Karte war riesig und die Auswahl war auch für mich – in glutenfrei – nicht ohne. Das freute mich natürlich und meine Kleine noch viel mehr, da sie endlich einen richtigen Burger bekommen sollte.

grosse Karte mit viel leckerem zu Essen
grosse Karte mit viel leckerem Essen

Ich konnte mich nicht zwischen dem Risotto und irgendetwas mit Güggeli (Huhn) entscheiden. Deshalb bestellte ich mir beides, das Risotto einfach als kleinen Starter. Das Risotto war echt der Hammer: Lecker, geschmackvoll und genau die richtige Konsistenz von Reis und den Pilzen – einfach ein Traum.
Der zweite Teller war auch vom  Geschmack toll aufeinander abgestimmt und sehr lecker.

Jaime Beriestain Cafe - Barcelona Jaime Beriestain Cafe - Barcelona Jaime Beriestain Cafe - Barcelona Triticum - glutenfreies Brot aus Spanien Triticum - glutenfreies Brot aus Spanien Mein leckeres Risotto Triticum - glutenfreies Brot aus Spanien Mein Hauptgang Endlich ein richtiger Burger Endlich ein richtiger Burger

Shanaya war – wie jeden Abend – sehr müde und mochte dann doch nicht den kompletten Burger. Deshalb liessen wir uns diesen einpacken und machten uns auf den Rückweg. Wieder mal den kompletten Weg zu Fuss. Und das erste Mal – wie ich da leider zu spät bemerkt habe – dass wir nachts unterwegs waren. Da hätten wir sicherlich noch einige tolle Aufnahmen machen können. Aber das sparen wir uns für den nächsten Besuch auf. Den Rest des Hamburgers haben wir dann unterwegs zwei Obdachlosen gegeben, die sich extrem über den Deluxe-Burger gefreut haben. «Papa, weisst du, ich teile gerne» meinte sie dann nur zu mir.


Bilder

Hier findet ihr noch weitere Bilder ohne grosse Sortierung, einfach mit Eindrücken von unserem #MeinBarcelona Tripp.

Der Beste Plan für Barcelona - kompakt mit allen U-Bahn und Bus-Routen Das Grand Hotel Central Der glutenfreie BigMac im Mc Donalds in Barcelona Unser Boot für die Hafenrundfahrt Die Wasser Fontänen im Park Ciutadella Panzergeschütz (oder was ist das genau? ich war ja nicht im Militär) auf dem Montjuic Die Stadt Barcelona früher mit den beiden Stadtmauern Die Baustelle von aussen Noch kurz warten auf unseren Einlass in die Familia Sagrada Die Routen der U-Bahn Glutenfreie Magnum Schokolade schön deklariert Unser Concierge Alonso beim Routen raussuchen Unser Concierge Alonso beim Routen raussuchen glutenfreie Sauce dazu Die Sandwiches von Conesa Entrepans müssen einfach sein Die Sandwiches von Conesa Entrepans müssen einfach sein Spaziergang durch das Gotische Viertel Casa Milà - tolle Architektur Apple Pay wo das Auge hinfällt Apple Pay wo das Auge hinfällt Big Mac von Mc Donalds Spanien Big Mac von Mc Donalds Spanien Streetart mit meiner kleinen Natürlich gab es auch mal ein Eis

Mein Fazit

Nachdem meine Frau vor über einem Jahr schon mal mit dem Reisebüro, in dem sie arbeitet, in Barcelona war, begann die Schwärmerei für die katalonische Hauptstadt. Als wir dann kurz vor unserer Reise die Anfrage von eBookers erhielten, freuten wir uns natürlich sehr darüber. Von den meisten Seiten haben wir auch viel Positives über die Stadt gehört. Bis auf die Warnung, dass wir uns gut vor Taschendieben in Acht nehmen sollen, war dann auch meine Vorfreude gross.

Transportwesen

Ich bin positiv überrascht, dass ich keine Taschendiebe entdecken konnte – gut, mir fehlt jetzt meine Uhr, mein zweites Smartphone und das Portemonnaie ist auch leer… Nein, Spass beiseite. Bis auf eine komische Situation war meine vorgebliche Angst komplett unbegründet.
Noch mehr hat mich der öffentliche Verkehr in Barcelona erstaunt. Dass ich ein Fan von der Bahn bin, habt ihr sicherlich schon hier im Blog oder über Social Media mitbekommen. Im Speziellen von den Schweizer Bahngesellschaften wie der RhB, RBS, SBB etc.. Meine Tochter kannte die U-Bahn bis zu diesem Zeitpunkt nur aus Filmen. Die U-Bahn ist ein sehr angenehmes Transportmittel. In den meisten Fällen war es darin auch noch einigermassen klimatisiert und etwas kühler als oben in der Stadt. Vor allem bei den Ein- und Ausgängen der Stationen wehte ein angenehmer Wind. Mein Tipp: Wenn ihr vom Flughafen in die Stadt fahrt, löst euch erst mal ein Airport-Ticket. Sobald ihr dann in der Stadt unterwegs seid, eine T10-Karte. Damit könnt ihr 10 mal das U-Bahn-Netz der Innenstadt benutzen. Diese gelten so lange, bis ihr die unterirdische «Welt» verlasst und ihr könnt so oft die Richtung wechseln/andere Strecken nutzen, wie ihr möchtet.

Der Beste Plan für Barcelona - kompakt mit allen U-Bahn und Bus-Routen
Der Beste Plan für Barcelona – kompakt mit allen U-Bahn und Bus-Routen

Was sicher wichtig ist zu wissen, ist die Zeitverschiebung, die ihr während eures Barcelona Aufenthalts haben werdet. Nein, keine Angst – ihr müsst eure Uhr oder die des Smartphones nicht umstellen. Es geht mehr darum, dass sich das ganze Leben leicht nach hinten verschiebt. Mittagessen findet zum Beispiel eher von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Somit ist auch das Abendessen später, welches nach 20:00 bis 22:00 Uhr gegessen wird. Ihr könnt auch gut um die Zeit noch mit euren Kindern unterwegs sein, da sagt weder jemand im Restaurant etwas, noch die restlichen Gäste. Ausser sie kommen aus Deutschland, wo so etwas eher ein No-Go ist.

Food

Bis auf das kleine Malheur im Oval hatte ich nur positive Erlebnisse. Wer vorab ein wenig recherchiert, bekommt an vielen Orten glutenfreie Speisen. Das Personal ist auch meist gut geschult und weiss, wovon es spricht. Sie bieten Alternativen an oder sagen auch klipp und klar, wenn es in der Produktion zu Kontamination kommen könnte und sind dann nicht böse, wenn man auf das Essen verzichtet.

Der glutenfreie BigMac im McD
Der glutenfreie BigMac im McD

Meine grosse Empfehlung ist sicherlich, den glutenfreien Burger im McDonald’s oder auch bei Burger King zu probieren. Was ihr allerdings unbedingt versuchen müsst, sind die Sandwiches von Conesa Entrepans, egal ob glutenfrei oder nicht.

Kulturelles

Kulturell hat die Stadt extrem viel zu bieten. Ich glaube, wir hätten uns einen Monat lang durch die ganzen Gassen schlängeln können und wären auch dann noch nicht durch. Wir hatten auch noch so vieles auf unserer Liste, was wir leider nicht umsetzen konnten.
Geschichtlich und Bautechnisch findet ihr in Barcelona so vieles – und wenn es euch mal zu viel wird, dann geht ihr am besten einfach an den Strand. Ein Besuch im Kloster von Montserrat sollte genauso drin sein, wie der Besuch der zahlreichen Museen der Stadt.
Wir kommen auf jeden Fall wieder zurück und ich hoffe, dass es nicht 20 Jahre dauert, wie meine Kleine im Video angesprochen hat (das Video folgt nächstens auf YouTube/Facebook online).

Eine durstige Möwe
Eine durstige Möwe

Wenn ihr also noch nie in Barca wart, dann solltet ihr euch die Stadt unbedingt gross auf die ToDo-Liste setzen. Bei eBookers findet ihr dazu sicherlich auch ein passendes Angebot.
Wenn ihr noch Tipps oder Fragen habt, lasst es uns über die Kommentare wissen.

Abkühlung im Infinity Pool vom Hotel
Abkühlung im Infinity Pool vom Hotel

Disclaimer: Zu dieser Reise wurden wir von eBookers eingeladen. Unsere Vorgaben für den dreitägigen Tripp durch Barcelona habt ihr oben schon lesen können. Wir bedanken uns bei eBookers für die Möglichkeit und hoffen, dass wir euch, liebe Familien (und natürlich auch Singles), ein paar Tipps für eure Reise in die spanische Stadt geben konnten.

 

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Big Green Egg’s Flavour Fair in Aarau https://martinrechsteiner.ch/events/food-drinks/big-green-eggs-flavour-fair-in-aarau/ https://martinrechsteiner.ch/events/food-drinks/big-green-eggs-flavour-fair-in-aarau/#respond Mon, 08 May 2017 07:05:43 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=3132 Aarau im Sonnenschein, 26 Köche (unter anderem auch Sternenköche), eine tolle Stimmung und viele Grill's in einem grünen Farbton. Auf das konnten wir dann doch nicht verzichten.
Eigentlich waren wir müde, kamen wir doch erst gerade am Tag davor zurück aus dem Tessin. Da haben wir eine Woche Familienferien. Im Gegensatz zum Norden der Schweiz hatten wir die ganze Woche Sonne und angenehmes Wetter. Es hat natürlich auch ein wenig abgekühlt doch im vergleich zum Wetter hier war es schön.

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Aarau im Sonnenschein, 26 Köche (unter anderem auch Sternenköche), eine tolle Stimmung und viele Grill’s in einem grünen Farbton. Auf das konnten wir dann doch nicht verzichten.
Eigentlich waren wir müde, kamen wir doch erst gerade am Tag davor zurück aus dem Tessin. Da haben wir eine Woche Familienferien. Im Gegensatz zum Norden der Schweiz hatten wir die ganze Woche Sonne und angenehmes Wetter. Es hat natürlich auch ein wenig abgekühlt doch im vergleich zum Wetter hier war es schön.

Big Green Egg’s Flavour Fair in Aarau

Unterwegs mit der SBB

Den Eierförmigen Grill haben wir schon beim Gusto-Festivals 2016 in Solothurn an diversen Stationen kennen gelernt. Deshalb war es für uns klar, dass wir am ersten Schweizer Flavour Fair in Aarau teil nehmen werden.
Deshalb hiess es für uns, früh morgens mit dem RBS-Buss nach Herzogenbuchsee und anschliessend mit der SBB bis nach Aarau fahren. Da kam bei mir gleich ein wenig Wehmut auf, hab ich doch etwas mehr als drei schöne und intensive Jahre in Aarau verlebt.

Vom Bahnhof aus ging es über die Tulpen (wer das eingebettete Video oben gesehen hat weiss von was wir sprechen) mit dem Bus bis zur Kettenbrücke. Von da aus ging es dann weiter zu Fuss in Richtung Pferderennbahn/Freibad von Aarau. Auf dem Gelände der Rennbahn, vor allem in der Reithalle, fand das Event schlussendlich statt. Somit wäre der grösste Teil auch geschützt gewesen, hätte es das Wetter nicht so gut mit uns gemeint.


Das Event

Am Event gab es zweierlei. Zum einen konnte man sich an den 26 verschiedenen Ständen durch die ganzen Leckerein essen oder man besuchte eines der 10 Seminare.
Da ich mit meiner kleinen Tochter da war und ich zumindest aktuell noch keinen Big Green Egg besitze, haben wir uns auf das Essen beschränkt.

Big Green Egg's Flavour Fair in Aarau
Die Hüpfburg

Gut, das stimmt nicht ganz zwischendurch ging es für kleine Pausen jeweils auf die Hüpfburg, welche zwischen der Reithalle und dem Big Green Egg-Shop aufgebaut wurde.

Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Gegrillter Rauch Lecker essen am Flavour Fair Gegrillter Lauch Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Zubereitung direkt vor den Kunden Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair

Unter den Köchen gab es ein breites Feld. Von Spitzenköchen, über Caterer, einem Vize Koch Olympiasieger der Schweizer Junioren Junioren und auch Mitglieder vom Schweizer Team Irish Beef. Auch vor Ort war LUMA ein Delikatessen Onlineshop der euch das gewünschte Fleisch auf dem Postweg innert einem Tag nach Hause bringt.

Rockschlagzeuger Cesar Ziderwijk
Rockschlagzeuger Cesar Ziderwijk

Für die Unterhaltung sorgte mehrmals über den Nachmittag verteilt der Rockschlagzeuger Cesar Ziderwijk. Dieser hat auf nichts geringerem als vier unterschiedlichen Green Eggs gespielt.

Diverse Workshops mit Big Green Egg Lecker essen am Flavour Fair Menübeschrieb Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Fleisch zurechtschneiden Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Übersicht über einen Teil vom Festgelände Natürlich gab es auch etwas Glace Eis essen Zubereitung der Spargeln Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Arno Sgier - Restaurant Traube mit Scheineknödel mit gerauchtem Selleriepüree und Apfel-Senf-Salsa Auch ein Dessert gab es Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair Lecker essen am Flavour Fair

Der Big Green Egg

Der Big Green Egg ist ein Luxus Keramik-HolzkohlenGrill, der auch als Backofen oder Räuchergerät genutzt verwendet werden kann. Darin lässt sich somit nicht nur Fleisch zubereiten, auch die Vegetarier oder gar Veganer kommen voll auf ihre Kosten. Der Grill aus den USA hat eine eifrige Fan-Gemeinde die auch im Netz sehr aktiv ist.
Das besondere am Grill ist sicherlich auch, dass das verwendete Keramik wetterfest ist.

Das grösste Modell vom Big Green Egg
Das grösste Modell vom Big Green Egg

Angefeuert wird er durch Holzkohle. Dazu findet ihr bei dem Einkäufer eurer Wahl auch unterschiedliche Kohlen-Arten für jedes Grillgut das passende Holz. Das grillen auf dem Niveau bedingt auch ein wenig Geek-sein würd ich doch sagen. Interessant ist das Prinzip vom Grill, den über die Regelung von Zu- und Abluft steuert ihr die Innentemperatur des Grills. Wenn man den Big Green Egg beherrscht bekommt man innert kürzester Zeit die perfekt Temperatur hin, ein Feature, dass man sonnst nur von den Gas-Grills her kennt.
Die Ursprügliche Idee vom Grill stammt übrigens nicht von den Amerikanern. Denn diese haben sich nur von den asiatischen Kamados inspirieren lassen, die gab es schon vor über 3000 Jahren. Fans vom Big Green Egg nennen sich übrigens Eggheads und ja ich möchte auch einer werden 🙂

Spargeln, Fisch und Muscheln auf dem Grill Spargeln und Fisch auf dem Grill Noch unterwegs auf dem Grill Direkt vom Grill Zubereitung

Fazit zum Flavour Fair in Aarau

Wer das grillen liebt, dem Fleisch nicht abgeneigt ist und gerne unter gleich gesinnten ist, dem möchte ich das Big Green Egg Festival sehr ans Herz legen. Wenn euch das ganze jetzt neugierig gemacht habt, merkt euch schon mal den 22. April 2018. Denn es wird auch im nächsten Jahr wieder einen solchen Event geben.

Arno Sgier - Restaurant Traube
Arno Sgier – Restaurant Traube

Was mich sehr gefreut hat, dass ich auch mir schon bekannte Köche, wie den Arno Sgier (getroffen am Trüffel-Event im Schloss Bottmingen) oder den Christian Härtge – Starkoch vom Salzhaus in Solothurn wieder getroffen hab. Auch war Daniel Wagmann Besitzer vom Chuchilade in Solothurn mit von der Partie und hat einen Workshop gehalten.
Ich hab am Schluss meine kleinste nach dem Besten Gericht gefragt. Sie meinte, neben dem «Regen»-Schirm – das findet ihr ganz oben im Titelbild – das jenige mit den runden Kroketten am besten.

Christian Härtge - Starkoch vom Salzhaus Solothurn
Christian Härtge – Starkoch vom Salzhaus Solothurn

Für uns hies es anschliessend dann wieder zurück mit Bus, Bahn und nochmals Bus nach Hause und dann bald schon in Richtung Bett. Am nächsten Tag startete ja die Schule wieder. Nachtessen brauchten wir keines, waren wir doch von den ganzen Portionen von Stand zu Stand noch recht gesättigt.

Leckere Praline vom Salzhaus in Solothurn
Leckere Praline vom Salzhaus in Solothurn

Wir bedanken uns bei Big Green Egg für die Einladung zum gelungenen Festival. So wie wie wir die Leute beobachten konnten, hatten nicht nur wir unseren Spass an der Veranstaltung.

 

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Familienferien im Tessin 2017 https://martinrechsteiner.ch/travel/europa/schweiz/familienferien-im-tessin-2017/ https://martinrechsteiner.ch/travel/europa/schweiz/familienferien-im-tessin-2017/#comments Thu, 04 May 2017 10:54:26 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=3004 Ferien mit der Familie, das ist doch das grösste für klein und manchmal auch für die grossen. Zumindest habe ich das schon von vielen Freunden/Befreundeten Pärchen gehört, dass dies auch ein wenig stressig sein kann.
Leider kann ich da nicht von grosser eigener Erfahrung sprechen. Bis auf den kurzen Ausflug mit meiner zweiten Tochter letzten Jahr im Tessin, waren wir nie als ganze Familie in den Ferien.
Das konnten wir in diesem Jahr endlich einmal nachholen. Schon ein Jahr im Voraus haben wir eine kleine Ferienwohnung in Piazzogna gemietet. Dies auf Empfehlung eines Kollegenpärchens das zur gleichen Zeit im gleichen Haus in den Ferien ist.

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Ferien mit der Familie, das ist doch das grösste für Klein und manchmal auch für die Grossen. Zumindest habe ich das schon von vielen Freunden/Befreundeten Pärchen gehört, dass dies auch ein wenig stressig sein kann.
Leider kann ich da nicht von grosser eigener Erfahrung sprechen. Bis auf den kurzen Ausflug mit meiner zweiten Tochter letzten Jahr im Tessin, waren wir nie als ganze Familie in den Ferien.
Das konnten wir in diesem Jahr endlich einmal nachholen. Schon ein Jahr im Voraus haben wir eine kleine Ferienwohnung in Piazzogna gemietet. Dies auf Empfehlung eines Kollegenpärchens das zur gleichen Zeit im gleichen Haus in den Ferien ist.

Während unsere Tessin Aufenthaltes haben wir verschiedene VLOG-Kameras getestet. Dabei sind auch ein paar Filme entstanden, diese werden wir in den nächsten Tagen/Wochen auf dem YouTube-Kanal online stellen.
Sobald die online sind, werde ich diese natürlich entsprechen noch einbauen.

Familienferien im Tessin 2017

Somit war die Vorfreude gross und vor allem lang. Unsere Shanaya schwärmte innerhalb des Jahres immer wieder vom Schlumpf-Eis, welches sie damals am Jazz Ascona um Mitternacht zu sich nehmen durfte.
Meiner einer hatte neben der generellen Sehnsucht nach dem Tessin auch immer wieder Hunger auf die glutenfreie Pizza welche ich damals essen durfte.

Welche Bettseite mir gehört, kann man sicherlich erahnen - ein Teil meiner Gadgets Canon Legria mini X im Einsatz

Als kleine GeekFamilie durften natürlich auch ein paar Gadgets nicht fehlen. Wenn ihr den Pokipsie.ch Blog lest, habt ihr vielleicht mit bekommen, dass ich auf der Suche nach einer neuen Kamera bin. Deshalb haben wir die Ferien gleich dazu genutzt, die verschiedenen Modelle ausgiebig zu testen.
Dabei ist einiges an Film-Material entstanden, was ich in der nächsten Zeit zusammen schneiden werde und dann nach und nach auf dem YouTube Channel vom Pokipsie.ch Blog und hier im Privaten Channel veröffentlichen werde.


Das Ferienhaus in Piazzogna

Unsere Ferienwohnung
Unsere Ferienwohnung

Die Gegend von Piazzogna kannte ich somit schon aus meiner Kindheit. In meinen ersten 21 Lebensjahren haben wir jeden Sommer zwei bis drei Wochen auf dem Camping Platz Tamaro in Tenero verbracht. Deshalb bin ich sehr mit dem Tessin verbunden. Von da aus hatten wir den direkten Blick in Richtung Locarno über den See.
Auch von Piazzogna aus geht der Blick in Richtung Locarno, mehr noch sogar Ascona ist zu sehen. Zu den beiden Städten noch das gesamte Umland inkl. Minusio, Tenero und die Verzasca Staumauer. Ein Panorama wofür man an anderen Orten viel bezahlen darf um da zu wohnen. Nicht nur am Tage auch in der Nacht mit dem ganzen Lichtermeer ein wirklich schöner Anblick.

Seesicht von Piazzognia aus Seesicht von Piazzognia aus Seesicht von Piazzognia aus

Auf der Webseite schaute unsere Ferienwohnung von aussen toll aus im inneren so ziemlich 80er Jahre. Grundsätzlich nichts schlimmes, ist doch seit Jahren Retro total in. Die Hauptsache ist ja, dass die Anlage und Wohnung sauber ist und gepflegt.

Bei beiden hatten wir Glück, die Wohnung ist einfach eingerichtet, sehr sauber und gepflegt, wir hatten WLAN zur kostenlosen Nutzung und der Pool unten ist grosszügig. Dazu kommt der tolle Ausblick direkt über den See. Für uns Erwachsene sogar vom Bett aus.

Blick auf den Pool
Blick auf den Pool

Die Anlage welche auf den Namen Utoring Miralago hört, umfasst vier Gebäude und in deren Mitte ist der Pool platziert. Der Verwalter Anlage war immer sehr freundlich und zuvorkommend. In den Ferienwohnungen hat es überall funktionierende Küchen und somit kein zentrales Restaurant oder ähnliches. Für diejenigen die wollten gab es einen Brötchen-Service der jeweils am morgen ab 08:00 Uhr ausgeliefert wurde.

Sonnenuntergang in Piazzognia Sonnenuntergang in Piazzognia Sonnenuntergang in Piazzognia Seesicht bei Nacht von Piazzognia

Ausflüge

Im Vorlauf der Ferien haben wir uns einige Dinge aufgeschrieben die wir unbedingt machen/besuchen wollten. Dazu gehörte natürlich ein Besuch im Swiss Miniatur, die Verzasca Staumauer und das dahinter befindliche Tal, einen Besuch des Marktes in Luino (Italien) und natürlich den Besuch von Locarno/Ascona und Lugano. Für mich oben drauf, stand natürlich auch noch ein Besuch in den beiden Casinos im Tessin auf dem Plan. Ja ich weiss, es gibt drei Stück davon, doch in einer Woche, während eines Familien Urlaubes sind zwei schon etwas genug.

Ausblich aus unserer Ferienwohnung
Ausblich aus unserer Ferienwohnung

Auch wenn uns unsere Aussicht von der Ferienwohnung aus gefallen hat, haben wir das eine oder andere unternommen. Nach so vielen Jahren im Tessin in meiner Kindheit musste ich meine Ziele etwas zusammensetzten, alles konnten wir nicht in den ersten Ferien im Tessin besuchen gehen.

Wie es vielfach so ist, geplant wird vieles. Wir wollten auch noch das eine oder andere mit den Freunden und ihren Kindern unternehmen. Deshalb haben sich schlussendlich die folgenden Aktivitäten ergeben:


Minigolf und schwimmen

An unserem ersten Tag wollten wir mit den Kindern Minigolf spielen gehen. Von den Anlagen gibt es im Tessin gefühlt hinter jeder dritten Dorf eine. Zwei in unserer direkten Nähe. Wir haben uns dann für diejenige entschieden, die zu Fuss erreichbar war. Etwas weiter hinten im Dorf bei einer Hotelanlage fanden wir dann auch das Minigolf-Gelände. Doch die Art und Weise wie das ganze aufgebaut war hat uns gar nicht gefallen. Einfach lieblos zwei Betton-Terassen in den Hang gemeisselt und darauf hintern einandern die ganzen Bahnen gebaut.
Deshalb blieb es bei einem Besuch vom Restaurant. Dieses hatte eine grosse Terrasse, einen genauso tollen Ausblick wie unsere Wohnung und einen grosszügigen Spielplatz für die Kinder. Wir Eltern waren erleichtert und konnten in Ruhe unsere Getränke zu uns nehmen.

Anschliessend ging es für uns zurück zur Wohnung und dann gleich das lang ersehnte Bad im Pool vor dem Haus. Da waren die kleinen natürlich Glücklich damit.

Abendessen im Restaurant Nuova Pergola

Lecker Pizza im Nuova Pergola Lecker Pizza im Nuova Pergola Kindermenü im Nuova Pergola Kindermenü im Nuova Pergola Lecker Pizza im Nuova Pergola Lecker Kinder-Pizza im Nuova Pergola Lecker Pizza im Nuova Pergola Lecker Risotto im Nuova Pergola Warten auf das Essen

Am Abend ging es dann ins Restaurant Nuova Pergola. Zur Auswahl hatten wir drei Restaurants in nächster Nähe die, auch eine glutenfreie Küche anbieten. Die Wahl viel dabei auf das Restaurant in Quartino. Zu finden ist es nicht schwierig. Egal ob ihr von Ascona, Locarno oder auch von der rechten Seeseite her kommt, an dem Kreisel kommt ein fast jeder vorbei. Trotz der stark befahrenen Strasse war es im Restaurant sehr gemütlich – ausser das an dem Abend wo wir da waren im Saal nebendran gerade eine Tombola statt fand. In dem Saal ist sonnst ein grosszügig angelegter Spielplatz für Kinder. Auch noch einen grossen gibt es im Aussenbereich.
Der glutenfreie Pizzateig selber dürfte ein kleine wenig stärker gebacken sin ansonsten war die Pizza extrem lecker. Natürlich kann ich euch die wärmstens Empfehlen. Doch nicht nur meine Pizza war lecker auch die normale und das Risotto von meiner Kollegin schaute auch sehr appetitlich aus.

Im Tessin gibts fleissig Eis
Im Tessin gibts fleissig Eis

Parco Avventura / Seilpark Gordola

Eigentlich wollte unsere befreundete Familie auf einen Berg in der Nähe und dessen Seilpark ausprobieren. Da es aber an den beiden Tagen – die wir für das reserviert hatten – sehr stark gewindet hatte und somit der Park geschlossen hatte, suchten wir eine alternative. Eine solche haben wir sogar ganz nah bei uns in Tenero (gleich hinter dem Campingplatz wo ich früher immer war) gefunden. Der Seilpark Gordola hat verschiedene Routen für die kleinen einige Meter über den Boden, für die Erwachsenen dann etwas höher.
Begrüsst hat uns direkt der Besitzer selber Paolo Giovannini und uns gleich die Möglichkeiten erklärt. Freundlich hat er uns den Park erklärt und die Wege welche unsere kleinen gehen können. Da es für unsere beiden Mädels das erste mal auf einem solchen Seilpark war haben wir uns für die kleinste Route entschieden.

Kurz vor dem Parco Avventura / Seilpark Gordola
Kurz vor dem Parco Avventura / Seilpark Gordola

Für alle die Kinder haben, genauso aber auch für Erwachsene können wir den Seilpark wirklich nur empfehlen. Die grossen sollten sich aber nicht täuschen lassen, auch wenn der Seilpark nicht all zu hoch ist, er hat es in sich.

Während unserer Zeit im Tessin gab es zwei Waldbrände. Überall im Kanton war striktes Feuer und somit natürlich auch Bräteln-Verbot. Einen davon haben wir ein Weilchen beobachtet, während dem wir auf dem Weg zu unseren Autos waren.

Waldbrände im Tessin Waldbrände im Tessin Waldbrände im Tessin

Aus Tradition ein Besuch vom Markt in Luino

Ein Highlight meiner Ferien früher auf dem Camping Platz war jeweils der Besuch vom Markt in Luino. Das erste und lange auch einzige mal bei dem ich in meiner Kindheit über die Schweizer Grenze hinaus kam. Gut, wenn wir ehrlich sind, es sind nur knapp sieben Kilometer nach der Grenze, aber dennoch.
Jetzt mit den grossen Augen schaut das ganze natürlich ganz anders aus. Da wir doch einiges einkaufen wollten – vor allem glutenfreie Lebensmittel – haben wir uns entschieden das Auto zu nehmen und nicht das Schiff. Deshalb ging es an dem Morgen auch extra früh raus und mit dem Auto los in Richtung Italien. Der Grund ist einfach, wer zu spät kommt hat in Luino Mühe noch einen freien Parkplatz zu finden. Das war zumindest früher so und wie wir bei unserer Abreise um ca. 11:30 merken durften ist auch heute noch so. Der grossen Parkplatz am See, knapp einen Kilometer nach dem Markt, war früh morgens um 08:00 noch fast komplett leer. Als wir gingen war alles komplett zu-parkiert und die Ausfahrt durch einen lustigen Autofahrer zu-parkiert worden.

Ferienwohnung im Tessin - Familienferien 2017
Ferienwohnung im Tessin – Familienferien 2017

Gefühlt war der Markt grösser als früher, von der Auswahl hat sich aber nichts geändert. Viel China-Spielzeug zu «günstigen» Preisen und eine Menge Smartphone-Hüllen, Kleider und Esswaren. Bei den Kleidern hat meine Frau ein Taufkleid entdeckt und meine Mädels das eine oder andere T-Shirt. Meiner einer hat mit einem wunderschön ausgearbeitetes Brett für meine Food-Fotos geliebäugelt. Irgendwie ist das aber aber dann im Eifer des Gefechts unter gegangen.


Städtetripp nach Locarno und Ascona inkl. Schlumpfen-Glace (Eis)

Zu Besuch in Ascona
Zu Besuch in Ascona

Tessin, heisst für mich auch immer ein Besuch in Locarno und Ascona. Für unsere zweite Tochter heisst das ein Schlumpfen-Eis, das sie vor einem Jahr am Jazz Ascona kennen gelernt hat. Somit ging es mit dem Auto durch den Mappo-Morettina-Tunnel direkt zum grossen Kreisel in Locarno und dessen Parkhaus. Von da aus in Richtung Piazza Grande durch den Markt und bis hin zur Vera Gelateria. An dem Ort wo wir vor einem Jahr schon eine sehr leckeres Eis gegessen haben.

Nach dem Kletterpark Nach dem Kletterpark

Anschliessend ging es rüber nach Ascona auf den grossen Spielplatz direkt am See. Zur Freude unserer kleinen und unserer aller kleinsten. Sie erkannten wir im Anschluss kaum mehr, von Kopf bis Fuss eingestaubt – aber sie hatte ihre Freude und das war uns das Wichtigste. Von da aus ging es dann wieder nach Hause, lecker Abendessen kochen.


Ausflug nach Rasa (Verdasio)

Natürlich hätten wir auch auf den Monte Generoso gehen können, dieser hat erst vor kurzem neu eröffnet und eine wirklich tolles/eindrückliches Bauwerk auf dem Spitz. Diesen haben wir uns aber für einen späteren Zeitpunkt dieses Jahr vorgemerkt.

Bahnhof und Talstation Rasa - Verdasio Fahrt nach Rasa - Verdasio Fahrt nach Rasa - Verdasio Bahnhof Rasa - Verdasio Bahnhof und Talstation Rasa - Verdasio Spaziergang - Kurzwanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - Kurzwanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - Kurzwanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - Kurzwanderung in Rasa - Verdasio

Deshalb haben wir uns dafür entschieden, Rasa einen Besuch ab zu statten.
Rasa ist ein kleines Dorf im Centovalli, direkt hinter Locarno/Ascona gelegen und ein sehr gemütliches Ausflugsziel. Rasa selber gehört zu Verdasio und ist ein kleines Tessiner Bergdorf. Das Dorf selber, hatte früher mal über 300 Einwohner, heute sind es noch deren 11, wie ich vom Seilbahn betreibenden erfahren durfte. Das schöne, Rasa ist Autofrei. Es gibt keine Strasse hoch zum Dorf, dieses ist einzig über eine Seilbahn zu erreichen. Natürlich könnte man auch zu Fuss da hoch marschieren aber mit unseren kleinen Kindern am ende der Ferien war das dann doch etwas zu viel.

Die Seilbahn ist aus dem Jahre 1957 und wird vom Kanton Subventioniert.

Spaziergang - Kurzwanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - Kurzwanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio Spaziergang - kleine Wanderung in Rasa - Verdasio

Abendessen im Restaurant Mirafores

Nach dem doch doch etwas längeren Wanderung als geplant/gedacht, haben wir uns entgegen unserer Pläne dazu entschieden, doch auswärts Abendessen zu gehen.
Nach einem Tipp unserer lieben Kollegin haben wir uns für das Restaurant Mirafores entschieden. Dieses hat sich in einer Minigolf Anlage eingenistet. Pro-Tipp für alle die im Tessin sind und das Wetter nicht ganz so mitspielt, denn die Minigolf-Anlage ist in einer grossen Halle untergebracht. Des weiteren findet ihr darin – zumindest nicht während unseres Besuches – kaum Touristen, eher Eingeborene Besucher. Das kann zwischendurch sicherlich auch mal gemütlich sein.

Restaurant und Indoor-Minigolf-Analage Mirafores Restaurant und Indoor-Minigolf-Analage Mirafores Restaurant und Indoor-Minigolf-Analage Mirafores Restaurant und Indoor-Minigolf-Analage Mirafores Restaurant und Indoor-Minigolf-Analage Mirafores Restaurant und Indoor-Minigolf-Analage Mirafores Restaurant und Indoor-Minigolf-Analage Mirafores

Die Küche ist spontan und das Team sehr freundlich. Für mich passend natürlich auch in glutunfreier Ausführung. Bestellen konnte ich aus dem kompletten Pizza Sortiment und was gespannt.
Im direkten Vergleich zum Nuova Pergola, war die Pizzen weniger lecker. Der Teig dazu wurde auch komplett anders hergestellt. Dieser wies eine gänzlich andere Konsistenz auf. Wie überall ist Essen natürlich eine Geschmacksfrage und somit für ein jeden unterschiedlich. Dennoch war die Pizza wirklich lecker und wir haben einen gemütlichen Abend gehabt. Vor allem, weil unsere Mädels, gleich nach dem Essen abwechslungsweise auf dem Innen- und Aussen-Spielplatz beschäftigt waren.


Interhome

Interhome war für uns früher (ich bin im Bündnerland aufgewachsen) überall präsent. Auch in den Zeitungen etc. gab es viele Inserate dazu. Durch das Internet und die ganzen neuen Dienste – wie zum Beispiel Airbnb – ging die Plattform bei uns fast in Vergessenheit.

Gleich vorneweg, die Reise und alles drum und dran haben wir selber bezahlt. 

Der Grund, warum ich dennoch kurz über Interhome schreiben möchte war unser Kontakt mit der Plattform.
Zu dem Angebot gekommen sind wir über eine Befreundete Familie die zur gleichen Zeit wie wir hier in die Ferien ging. Gebucht haben wir die Ferien fast ein Jahr im Voraus. Doch erst kurz vor den Ferien haben wir einen Buchungsfehler entdeckt. Bei den ganzen Telefongesprächen mit der Zentrale von Interhome wurde uns da sehr freundlich und zuvorkommend geholfen. Etwas was wir heute nicht mehr wirklich an vielen Orten so mit bekommen. Grosses Kompliment an der Stelle an Interhome.

Fazit

Ferien im Tessin sind immer etwas schönes.

Seesicht bei Nacht von Piazzognia
Seesicht bei Nacht von Piazzognia

Ferien mit der Familie, das ist doch das grösste für Klein und manchmal auch für die Grossen. Zumindest habe ich das schon von vielen Freunden/Befreundeten Pärchen gehört, dass dies auch ein wenig stressig sein kann.
Leider kann ich da nicht von grosser eigener Erfahrung sprechen. Bis auf den kurzen Ausflug mit meiner zweiten Tochter letzten Jahr im Tessin, waren wir nie als ganze Familie in den Ferien.
Das konnten wir in diesem Jahr endlich einmal nachholen. Schon ein Jahr im Voraus haben wir eine kleine Ferienwohnung in Piazzogna gemietet. Dies auf Empfehlung eines Kollegenpärchens das zur gleichen Zeit im gleichen Haus in den Ferien ist.

Podcast Postproduktion auf dem Balkon
Podcast Postproduktion auf dem Balkon

Am ersten Tag hab ich noch einen Podcast zum bearbeiten gehabt, die restlichen Tage habe ich aber – bis auf ein klein wenig Social Media – meine Ferien ohne die Blogs und Podcasts verbracht.
Gut ein bisschen Gadgets hatte ich dabei, aber die brauchte ich ja auch für meine Tests mit den VLOG’s.

Das schöne, unsere drei Mädels hatten auch ihren Spass im Tessin und haben fleissig mit geholfen beim packen. Hier im Bild unsere kleinste die auch ganz aktiv mit half.

Laryna hilft tatkräftig beim packen Laryna hilft tatkräftig beim packen

 

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Kurztripp nach München mit Microsoft https://martinrechsteiner.ch/events/digital/kurztripp-nach-muenchen-mit-microsoft/ https://martinrechsteiner.ch/events/digital/kurztripp-nach-muenchen-mit-microsoft/#respond Fri, 17 Mar 2017 06:19:39 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=3009 Microsoft, eine Firma die mich und meine Blogs/Podcasts immer wieder begleitet. Früher in nicht so positiven Licht, doch in den letzten Jahren wird die Firma für mich immer wie interessanter. Seit meinem Windows 8 Experiment, in welchem ich mich vor vier Jahren befand, begleiten mich die Redmonder überall hin.
Aktuell ist mein Haupt-Rechner noch mein MacBook und zum Podcasten sowie deren PostProduktion nutze ich einen Mac mini der letzten Generation. Doch neben dran laufen diverse Windows Rechner in meinem Büro. Auch in der Wohnung ist aktuell ein 2:1 Treckstore Device auf dem Sofa vor zu finden.

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Microsoft, eine Firma die mich und meine Blogs/Podcasts immer wieder begleitet. Früher in nicht so positiven Licht, doch in den letzten Jahren wurde die Firma für mich immer wie interessanter. Seit meinem Windows 8 Experiment, das jetzt auch schon wieder vier Jahren her ist, begleiten mich die Redmonder seither überall hin.
Aktuell ist mein Haupt-Rechner noch mein MacBook und zum Podcasten sowie deren PostProduktion nutze ich einen Mac mini der letzten Generation. Doch neben dran laufen diverse Windows Rechner in meinem Büro. Auch in der Wohnung ist zum Beispiel aktuell ein 2:1 Treckstore Device auf dem Sofa vor zu finden.

Kurztripp nach München mit Microsoft

Das Thema Hololens begleitet uns uns im #GeekTalk Podcast aber auch sonnst auf diversen Plattformen. Einen eigenen Kontakt hatte ich bis anhin nur zwei mal kurz bei einer Firmen-Präsentation, das hat sich aber in der letzten Woche geändert.
Aber beginnen wir doch am Anfang.

Microsoft in guter Gesellschaft - IBM und Fujitsu
Microsoft in guter Gesellschaft – IBM und Fujitsu

Die Anreise

Seit kurzem bin ich in Sachen Spielkonsolen wieder auf dem aktuellen Stand, darf ich doch seit einigen Wochen eine XBox One S mein eigen nennen. Damit kurze ich aktuell viel zu viel fleissig mit den verschiedenen Auto-Modellen im Forza Horizon 3 Universum umher. Eine Spiel-Reihe, die ich schon seit der ersten Version immer wieder gerne spiele. Mehr dazu aber in einem Testbericht auf dem pokipsie.ch Blog nach zu lesen.

Am Abend davor noch etwas einstimmen auf das XBox Event
Am Abend davor noch etwas einstimmen auf das XBox Event

Am letzten Donnerstag ging es für den Kevin (@swissky) zusammen mit Chris und Kurt (beide von Microsoft Schweiz) und meiner Person an das XBox Insider Event in München.

Für die Anreise wurde das Flugzeug gewählt. Auch wenn ich gerne und viel Zug (Bahn) fahre nehme ich für solche, wie auch längere Strecken gerne das Flugzeug. Dank dem Rückenwind, welcher an dem Tag wehte, hatten wir sogar nochmals 10 Minuten weniger Flugzeit vor uns gehabt. Bei solch kurzen Strecken liegt der Vorteil beim Fliegen sicherlich nicht auf der Seite mit der Zeitersparnis. Dank online check-in braucht es auch nicht mehr ganz so viel Vorlauf-Zeit am Flughafen selber.

Flug mit Helvetic airways
Flug mit Helvetic airways

Geflogen sind wir mit der Swiss (Helvetica). Kaum waren wir oben angelegt, wurden zeitgleich mit dem Getränk verteilen auch schon wider der Sink-Flug angepeilt. Wie immer hab ich auch dieses Mal den Flug mit der «Swiss» als sehr positiv empfunden. Auch das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit.

Start und Landung filmen mit meiner TomTom Bandit Flug mit Helvetic airways

In München angekommen hies es für uns erst einmal mit dem Taxi in Richtung Innenstadt zu fahren. Hätten wir den Zug genommen wären wir schon direkt im Zentrum angekommen. Da ging es dann auch gleich zu unserem Hotel. Ein Dach über dem Kopf fanden wir dann im Sofitel Hotel. Dieses liegt gleich gleich vis a vis vom Hauptbahnhof, somit sehr zentral.

Sofitel in München unser Hotel

Das Softitel München
Das Softitel München

Einmal eingecheckt erwartete mich eine Überraschung, den für mich gab es wiedermal ein Zimmer Upgrade. Dieses Mal vom fünften in den sechsten Stock. Da war ich natürlich gleich doppelt neugierig. Hoch mit dem Lift (nur mit Karte) in meinen Stock und auf die Suche nach dem Zimmer. Das Zimmer im Sofitel war sehr war angenehm gross und verfügt über eine Badewanne mit Aussicht. Oder soll ich umgekehrt sagen, ein Bett Aussicht? Zumindest beim Bett galt dies auf beide Seiten. Zum einen in Richtung des Innenhofes aber auch auf die Glaswand vor der Badewanne. Kleiner Tipp somit an alle verliebten/verheirateten die einen kleinen Städtetripp nach München machen und diesen geniessen möchten.
Ob die wohl auch Zimmer für Familien haben? Müsste man vor einem nächsten München Tripp auf jeden Fall mal klären.

Schuh-putz-Serive knapp verpasst 24:00 Uhr :)
Schuh-putz-Serive knapp verpasst 24:00 Uhr 🙂

Neben der Badewanne hatte es auf der Seite auch noch eine Dusche mit eingebauter Regen-Funktion oben an der Decke. Und der Klo-Sitz war auch voller Technik. Neben der ausfahrbaren Bidee-Möglickeit wurde auch der Sitz direkt beim öffnen des Deckels mit Wärme befeuert. Ein sehr angenehmes, wenn auch ungewohntes Gefühl.

Mein Zimmer im Sofitel in München Mein Badezimmer im Sofitel in München Mein Bett im Sofitel in München Mein «Lounge-Bereich» im Sofitel in München Die Sicht ins Bad Das Bad im Sofitel München

Mit meinem Rücken habe ich auswärts nicht immer den besten Schlaf. Spätestens seit wir eine Casper Matratze unser eigen nennen sowieso nicht mehr. Doch das Bett im Sofitel München war extrem angenehm und ich sehr schnell in den Träumen versunken nach dem hinlegen.

Ein kurzer Wachmacher an der Hotel-Bar
Ein kurzer Wachmacher an der Hotel-Bar

Das XBox Insider Event in München

Das Event selber fand im neuen Microsoft-Gebäude, leicht ausserhalb von München statt. Das praktische für uns, das Firmengelände ist zwischen unserem zentral gelegenen Hotel und dem Flughafen, aber das wurde erst am zweiten Tag wichtig.

Um 17:00 Uhr ging das Event los, für uns somit genügend Zeit, gemütlich im Hotel an zu kommen, etwas kleines zu trinken und dann in Richtung Microsoft ein Taxi zu nehmen. Wie in jeder Grossstadt dieser Welt, kämpften wir auch hier mit dem Stau und der Zeit die sich in die Länge zog.

Checkin über ein Surface Tablet
Checkin über ein Surface Tablet

Der Event selber war in mehrere Teile unterteilt. Zum einen der Hands-On Bereich, bei dem wir aktuelle und «neue» Microsoft Hardware präsentiert bekamen haben aber auch solche von OEM Firmen. Neben dem Surface Hub hatte es auch einen Surface Studio dabei. Letztern durften wir aber nicht fotografieren, da haben wir es in der Schweiz schon besser, denn hier gibts den schon zu kaufen.

Was es aber auch gab, war die Hololens. Die Brille von Microsoft die euch keine virtuelle Welt vor die Augen knallt, sondern eure Umgebung mit Hologrammen anreichert. Ein sehr spanendes Produkt/Gebiet, bei dem ich mehr Zukunft sehe als bei den meisten VR-Produkten. Doch das ist eine andere Geschichte und die gehört eher in den #GeekTalk Podcast oder den Pokipsie.ch Blog.

Die 3D Katze aus Paint
Die 3D Katze aus Paint
Der österreichische Microsoft Held
Der österreichische Microsoft Held

Neben dem Hands-On gab es auch ein paar kleinere Keynotes und dabei auch die Möglichkeit Fragen zum Insider Programm zu stellen. Letzteres wurde auch fleissig von den Anwesenden genutzt, weshalb sich das ganze dann auch etwas in die länge zog.
Dadurch haben wir dann auch die Möglichkeit verpasst, die Holelens selber mal auf zu setzen und etwas damit rum zu spielen. Neben einer Keynote zu der Hololens und generell Mixed Reality zeigte uns Elsa (eine sympatische, Österreichische Mitarbeiterin von Microsoft) ihre 3D Katze und ihren Microsoft Helden in 3D. Gezeichnet nicht etwa in einem CAD Programm, sondern der neuen Paint Version die bald schon für alle auch mit 3D-Bildern umgehen kann. Angebunden ist das ganze auch gleich an einige 3D-Druck-Stationen worüber ihr gleich auch eure Figuren dann zum «leben» erwecken könnt. Ein praktischer Tipp von ihr, beginnt nicht zu klein mit den Figuren, denn sonnst wird das ganze zu fragil.

Auch war ein Künstler anwesend, der live vor Ort Bilder von den Anwesenden gezeichnet hat. Für uns hat es nicht mehr gereicht, doch er hat mit seinem Smartphone ein Bild von uns gemacht und wird die Zeichnung noch nachreichen. Das Bild werde ich natürlich dann sobald ich es habe hier noch im Beitrag ergänzen.

Der Künstler
Der Künstler

Da unter anderem die Hololens einer der Gründe war, warum wir an das Event gingen, bekamen wir dann am Morgen danach nochmals die Möglichkeit diese kurz auf zu setzen. Praktischerweise lag das Microsoft Office auf dem Weg zum Flughafen und somit konnten der Kevin und meine Wenigkeit die Brille noch beide kurz aufsetzen und ein paar Eindrücke damit sammeln.

Einzig die Navigation braucht am Anfang ein weilchen Sitzt gut auch bei Brillenträgern Nicht Touch-en sondern schnappen Die Hololens von der Front Die Hololens von der Seite Beim navigieren durch das Menü Der Kevin in Aktion Der Kevin in Aktion Der Kevin in Aktion

Essen

Am Abend nach dem Event ging es für uns dann noch gemütlich Essen. Dafür hat uns der Chris das total angesagt Hoiz Restaurant ausgesucht. Von den angesprochenen Eingeborenen vor Ort kannte das keiner, aber unter anderem in der Süddeutschen wurde es fleissig beworben, somit musste es gut sein.

Die Weinauslese Meine Vorspeise Das Stück Fleisch mit den Beilagen

Und ja, was soll ich sagen – in kurz es war sehr lecker und ich kann euch einen Besuch da wirklich empfehlen. Auch für mich war es praktisch denn im Hoiz gibt es eine separate, glutenfreie Karte aus der ich mir auch einige Leckereien aussuchen konnte. Leider sind die Bilder Mangels Licht nicht ganz so geworden wie ich es gerne hätte, doch es war sehr lecker. Somit kann ich der Süddeutschen und den anderen guten Bewertungen nur nachdoppeln.

Frühstück am zweiten Tag im Sofitel München
Frühstück am zweiten Tag im Sofitel München

Auch beim Frühstück am nächsten Morgen im Sofitel hat bei mir mit dem glutenfreien Essen nach kurzem nachhaken alles gut geklappt. Auch wenn ich finde, dass bei einem fünf Sterne Hotel statt den paar brüchigen Brotscheiben eher so feine (Huttwiler) Aufbackbrötchen gepasst hätten.

Mein Fazit zum Microsoft Insider Programm

Das Insider Programm von Microsoft ist für alle die auf dem laufenden sein möchten eine sehr einfache und gute Gesichte. Die Teilnehmer erhalten dafür schon vor der grossen Masse zugriff auf die Beta-Verisonen von Betriebssystem wie es viele sicherlich auch von Apple und ihrem Entwickler Programm kennen. Nur der grossen Unterschied, dass das Program gezielt nicht für die Entwickler gemacht ist sondern für ganz normale Computer Nutzer die spass an neuen Möglichkeiten haben.
Mit der eigenen Plattform dazu haben die Teilnehmer auch die Möglichkeit direkten Input zu liefern der bei Microsoft dann auch in die weiter Entwicklung einfliesst. Wie gewichtig das ein solcher Input ist kann ich als Aussenstehender natürlich nicht beurteilen, aber ich denke schon dass man die Inputs gerne annimmt.
Solltet ihr auch interessiert sein an dem Programm teil zu nehmen, gleich mal eine kleine «Warnung» vorneweg. Macht diese nicht mit eurem Hauptrechner, auch wenn das ganz sehr stabil läuft ist es immer noch eine Beta. Und macht regelmässig Backups eurer Daten die ihr darauf verarbeitet, vor allem bevor ihr weitere Updates installiert.

Natürlich hat mich auch mein LEGO Bill Gates begleitet
Natürlich hat mich auch mein LEGO Bill Gates begleitet

Ansonsten die Welt mit AR und der Hololens, Mixed Reality und generell mit den ganzen Gadgets rund herum wird auf jeden Fall spannend bleiben. Ich freue ich schon drauf auf weitere Möglichkeiten und nochmehr, wenn die Brille dann endlich auch mal – in ferner Zukunft – in den tatsächlichen Verkauf kommt.

Disclaimer: Den Flug und die Hotelkosten hat Microsoft Schweiz übernommen, besten Dank an der Stelle nochmals für die Möglichkeit.
Bildquelle: die Bilder meines Hands-On stammen von Kevin @Swissky, Dankeschön.

 

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Acteon – Kleider unterwegs sinnvoll verpacken https://martinrechsteiner.ch/gadgets/acteon-kleider-unterwegs-sinnvoll-verpacken/ https://martinrechsteiner.ch/gadgets/acteon-kleider-unterwegs-sinnvoll-verpacken/#respond Thu, 16 Mar 2017 11:55:07 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=3043 Es kommt ja immer wieder mal vor, dass ich von dem einen oder anderen Hersteller eingeladen werde. Sei es für Produktneuheiten und den dazugehörigen Launch, oder auch einfach mal um die Firma und ein bisschen etwas von dem Zukünftigen mit zu bekommen. Wenn ich unterwegs bin habe ich relativ schnell mal einen Koffer mit dabei.
Dies nicht liegt weniger an den vielen Kleidungsstücken die ich mit mir trage, mehr an der Masse an Gadgets und der Kombination. Ich bekomme die meisten meiner Gadgets in meinen coolen Everyday BackPack von Peak Design, doch leider passen da nicht auch noch meine Kleider und die weiteren nötigen Dinge mit rein.

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Es kommt ja immer wieder mal vor, dass ich von dem einen oder anderen Hersteller eingeladen werde. Sei es für Produkt Neuheiten und den dazugehörigen Launch, oder auch einfach mal um die Firma und ein bisschen etwas von dem Zukünftigen mit zu bekommen. Dazu gibt es ja meist auch einen Blog Beitrag hier in der Event-Ecke.
Wenn ich unterwegs bin habe ich relativ schnell mal einen Koffer mit dabei. Dies nicht liegt weniger an den vielen Kleidungsstücken die ich mit mir trage, mehr an der Masse an Gadgets und der Kombination.
Ich bekomme die meisten meiner Gadgets in meinen coolen Everyday BackPack von Peak Design, doch leider passen da nicht auch noch meine Kleider und die weiteren nötigen Dinge mit rein.

Acteon

Lustigerweise habe ich aktuell keinen eigenen Koffer, das bemerken dann auch vielfach die Mitreisenden im Zug und/oder Flugzeug. Der Grund ist einfach, mit vier Mädels im Haus, haben die Modelle Punkte-Muster oder sind gar knallig rosa. Das stört mich wiederum weniger, denn so wird er mir auch weniger geklaut, respektive ich erkenne ihn meist schon aus der Distanz sehr schnell.

Was mich aber schön lange stört ist die Aufteilung im Koffer selber. Zum einen habe ich den Bereich im «Deckel» der sich meist abtrennen lässt. In dem verstaue ich jeweils meine Kleider, doch nur dafür ist er zu gross. Da mein mobilen Rechner und ein paar Gadget unter zu bringen ist auch doof. Vor allem da ich dann beim Security Check nochmals etwas mehr öffnen und ausräumen muss (ich weiss First-World-Problems).
Wer schon mal mit mir geflogen ist, weiss wovon ich rede. In der Regel geht bei mir unter fünf – ich nenn die jetzt mal – «Scanner-Schalen» nichts.

Kleider unterwegs sinnvoll verpacken

so gehts
so gehts

Doch kommen wir zurück zum eigentlich Sinn des Beitrags. Schon länger spiele ich mit dem Gedanken meine Kleider in einem Beutel zu verstauen.
Erste versuche mit Stoff oder Plastik Taschen habe ich schnell wieder verworfen. Bis ich auf das Kickstarter Projekt Acteon gestossen bin. Gut, in der letzten Nacht war es nicht nur dieses Projekt, welches ich unterstützt habe. Aber die beiden anderen passen besser in den Pokipsie.ch Blog. Da könnt ihr nächstens nachlesen, was ich noch unterstützt habe.
Deshalb meine Warnung an der Stelle, die Kickstarter App solltet ihr nicht auf eurem Smartphone installieren. Vor allem nicht wenn ihr eine Kreditkarte hinterlegt habt oder wie ich ApplePay nutzt. Den mit nur einem Klick und einer TouchID Berührung ist ein Projekt unterstützt – sehr gefährlich.

Saubere und schmutzige Wäsche
Saubere und schmutzige Wäsche

Das tolle am Acteon «Beutel» ist die Einfachheit beim Einsatz. Hier bin ich echt auf meinen Test mit den Acteon gespannt.

Sobald es mehr als nur ein Tag aus dem Haus geht wird ja auch die Kleidung gewechselt. Hier fällt dann «schmutzige» Wäsche an. Auch daran wurde gedacht. Der Beutel lässt sich einfach von der gegenüberliegenden Seite öffnen und die schmutzige Wäsche von da aus verstauen. Der grosse Vorteil, so bleiben die Platzverhältnisse jeweils gleich im Koffer und ich habt nicht plötzlich mehr Platz verschwendet durch eure Kleidung.

Packing List
Packing List
Packing List
Packing List
Packing List
Packing List

Mein Test mit dem Acteon

Wenn die Jung Sund Mädels auf Kurs bleiben, soll ja im Juni 2017 das ganze dann bei mir eintreffen. Ich bin aktuell ja mal guter Dinge und hoffe, dass sie das auch schaffen werden.
Für unsere Tessin Ferien reicht es leider nicht mehr. Aber ich werde sicherlich auch später im Jahr nochmals meinen Keller verlassen. Sobald ich die Dinger ausführlich getestet habe, werde ich den Beitrag hier entsprechend um den Testbericht ergänzen. Das Video und die GIF-Bilder auf der Webseite sagen ja, dass das Teil stabil sein soll, da bin ich schon sehr gespannt wie sie sich verhalten wenn man mal etwas mehr Kleider unterbringen möchte.

Sobald ich die Beutel in meinen Händen halte, werde ich auch die ganzen Produkt-Fotos durch meine eigenen ersetzten.

 

Hier geht es direkt zum Kickstarter Projekt, das ist noch für die nächsten paar Stunden online. Sollte der eine oder andere unter euch auch mit Finanzieren wollen.

 

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Andy Zaugg lädt mit Freunden zum Trüffel-Erlebnis https://martinrechsteiner.ch/events/food-drinks/andy-zaugg-laedt-mit-freunden-zum-trueffel-erlebnis/ https://martinrechsteiner.ch/events/food-drinks/andy-zaugg-laedt-mit-freunden-zum-trueffel-erlebnis/#respond Tue, 24 Jan 2017 20:38:44 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=2919 Wer meinen Blog rund um Solothurn oder deren Social Media Kanäle verfolgt, hat sicherlich schon das eine oder andere mal von Andy Zaugg gelesen. Vor kurzem habe ich euch im Blog über das Trüffel-Event in Bottmingen informiert.
Neben seinem Team vom Restaurant «Zum alten Stephan» erwarteten uns an diesem Abend weitere Spitzenköche aus Andys Freundeskreis.
Etwas, was mir an Events von Andy immer wieder auffällt, sind sein starkes Netzwerk und seine tollen Freunde. Ein solcher Abend benötigt einiges an Vorarbeit. Zum einen organisatorisch, zum anderen aber auch vor Ort beim Event selbst. Dennoch kommt für mich immer eine familiäre Stimmung auf.

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Wer meinen Blog rund um Solothurn oder deren Social Media Kanäle verfolgt, hat sicherlich schon das eine oder andere mal von Andy Zaugg gelesen. Vor kurzem habe ich euch im Blog über das Trüffel-Event in Bottmingen informiert.
Neben seinem Team vom Restaurant «Zum alten Stephan» erwarteten uns an diesem Abend weitere Spitzenköche aus Andys Freundeskreis.
Etwas, was mir an Events von Andy immer wieder auffällt, sind sein starkes Netzwerk und seine tollen Freunde. Ein solcher Abend benötigt einiges an Vorarbeit. Zum einen organisatorisch, zum anderen aber auch vor Ort beim Event selbst. Dennoch kommt für mich immer eine familiäre Stimmung auf.

Andy Zaugg lädt mit Freunden zum Trüffel-Erlebnis

Am Sonntag, dem 15. Januar 2017, hiess es für mich, Punkt 13:00 Uhr in Solothurn beim Restaurant «Zum alten Stephan» zu sein. Von da aus ging es dann mit zwei Autos und einigem an Material in Richtung Basel los. Mit von der Partie waren Rico, Stefan Bader, Andy Zaugg sowie meine Wenigkeit.
Kurz vor Basel bogen wir links weg, aus der Stadt hinaus nach Bottmingen. Ein Dorf, das ich früher nicht wirklich auf der Landkarte gefunden hätte – zumindest nicht auf die Schnelle. Inmitten dieses Dorfes trifft man plötzlich auf ein kleines Schloss, das von einem Wassergraben umgeben ist. Da musste ich natürlich gleich mein Smartphone zücken, ein erstes Foto schiessen und es auf Twitter raushauen.

Unscheinbare Einladung
Unscheinbare Einladung

Die Vorbereitungen

Das Trüffel-Event selbst startete erst am Abend um 18:30 Uhr. Ich hatte die Ehre, die Spitzenköche schon vorab bei ihrer Arbeit, den Vorbereitungen und allem drum und dran zu begleiten.

Weiherschloss Bottmingen Weiherschloss Bottmingen Weiherschloss Bottmingen

Nach einem kurzen Kaffee ging es dann auch gleich in die Küche, wo nach und nach die anderen Köche eingetroffen waren. Zu den Köchen zählten: Stefan Bader (Alter Stephan in Solothurn), Werner Schürch (Gasthof Emmenhof in Burgdorf), Alain Schmidlin (Chef Patissier im Weiherschloss Bottmingen), Arno Sgier (Restaurant Traube, Trimbach). Definitiv die längste Anreise hatte Thomas Haselwanter (Restaurant und Hotel Unterwirt in Gufidaun aus Italien) und seinen letzten Kochgang im Weiherschloss durfte Gilles Brunin (Weiherschloss Bottmingen) nach 21 Jahren erleben.

Werner Schürch und Andy Zaugg Werner Schürch und Rico bei der Team Besprechung Austausch über das heutige Menü - Thomas Haselwanter und Andy Zaugg Fleissiges arbeiten in der Küche Arno Sgier und Johannes Tschopp

Sie und Andy Zaugg waren die Haupt-Akteure des «Soirée Truffes et Vins»-Abends im Schloss. Allesamt bekannte Grössen auf ihrem Gebiet. Zu ihnen gesellten sich noch einige Sous-Chefs und weitere Helfer der einzelnen Köche. Es sei mir verziehen, dass ich nicht alle Namen mitgeschrieben habe.

Fleissiges Einteilen der Plätze im Rittersal
Fleissiges Einteilen der Plätze im Rittersaal

Die grösste aller Aufgaben war es, die «Produktions-Strasse» mit den einzelnen Köchen zu besetzen.

Anschliessend ging es dann in die Vorbereitungsphase der einzelnen Gänge über. Hierfür haben sich die einzelnen Teams schnell in der Küche verteilt und gingen ihren Aufgaben nach.

Der Wirsing in knalligem grün Die Artischocken für den Boden des Soufflé's Die Artischocken für den Boden des Soufflé's Jakobsmuscheln Die knusprigen Trüffel-Sandwiches Die Brotchips Rindsfilet «Irish Angus» vor dem braten Rindsfilet «Irish Angus» während des Bratens Rindsfilet «Irish Angus» gebraten

Langsam wurde es dunkel draussen und bevor das Event startete, konnte ich noch ein paar Bilder vom Schloss bei Nacht machen.

Es wird langsam dunkel Das Weiherschloss bei Nacht Das Weiherschloss bei Nacht Das Weiherschloss bei Nacht

Soirée truffes et vins

Bis anhin habe ich jedes Mal, wenn Andy und sein Team die Kochlöffel geschwungen haben, extrem lecker gegessen. Durch ihn entdecke ich auch immer wieder Neues, Leckeres und somit freute ich mich natürlich sehr auf den Abend in Bottmingen.

Das Menü und die Weine des heutigen Abends
Das Menü und die Weine des heutigen Abends

Amuse Bouche

Den Start machte ein Apero im ersten Stock des Schlosses. Zum Champagner gab es einen kleinen Gruss aus der Küche. Zu den Amuse Bouches mit weissen und schwarzen Trüffeln zählten Thunfisch-Tataki, Jakobsmuscheln mit Trüffelschaum, Blätterteig-Gebäck mit einer Trüffelfüllung und Kartoffelschaum mit Trüffelscheiben. Diese habe ich leider verpasst und somit dazu auch keine Bilder. Zumindest nicht vom finalen Gang, denn zu der Zeit stand ich noch unten in der Küche. Den Bildern dazu seid ihr etwas weiter oben im Text schon begegnet.

Die Amuse Bouche werden produziert Die Amuse Bouche werden produziert Die Amuse Bouche werden produziert

Zubereitet von: Andy Zaugg & Gilles Brunin, Alter Stephan, Solothurn & Schloss Bottmingen.


Gänseleber mit schwarzen Périgord-Trüffeln

Für den ersten Gang ging es anschliessend hoch in den Rittersaal des Weiherschloss‘ Bottmingen. Das tolle an den folgenden Gängen war, dass die Köche die ganzen Teller direkt vor allen anwesenden Gästen zubereitet haben.
Jeweils am Ende des Tischs stand der dafür zuständige Chefkoch und gab jeden einzelnen Teller für die Übergabe an die noch hungrigen Gäste frei.

Das erste Anrichten in Kolonne brachte gleich den aufwändigsten Teller des Abends hervor. Gänseleber mit schwarzen Périgord-Trüffeln waren darauf filigran und sehr schön angerichtet worden. Insgesamt eine stimmige Komposition, die gleich Hunger auf den nächsten Gang machte.

Zubereitet von: Arno Sgier, Restaurant Traube, Trimbach

Gänseleber mit schwarzen Périgord-Trüffeln
Gänseleber mit schwarzen Périgord-Trüffeln

Ei «Façon Carbonara» mit weissen Alba-Trüffeln

Weiter ging es mit einem Ei in Carbonara-Sauce, verfeinert mit einem weissen Albatrüffel. Klingt einfach und so schmeckte es auch. Einfach lecker!
Das im Inneren noch flüssige Eigelb, schwimmend im cremigen Schaum der Sauce – und die würzigen Trüffel dazu passten einfach perfekt.

Zubereitet von: Werner Schürch, Restaurant Emmenhof, Burgdorf

Ei «Façon Carbonara» mit weissen Alba-Trüffeln
Ei «Façon Carbonara» mit weissen Alba-Trüffeln
Die Trüffelbutter wird auf einem kalten Stein gereicht Meine glutenfreien Brötchen

Soufflé vom Alpkäse mit Crèmespinat weisse und schwarze Trüffel

Mit dem nächsten Gang wechselte es ins italienische Gufidaun (zwischen Bozen und Trient) von Thomas Haselwanter. Auf seinem Teller fand ich die zuvor in der Küche schon angetroffenen Artischocken & Wirsing wieder. Sehr weich in der Konsistenz mit einem luftigen Soufflé bedeckt und mit einem Alpkäse und schwarzem Trüffel garniert. Auch hier wieder ein sehr stimmiges Bild, das einem ein Besuch in Tirol schmackhaft macht.

Zubereitet von: Thomas Haselwanter, Restaurant Unterwirt, Gufidaun, Italien

Soufflé vom Alpkäse mit Crèmespinat Weisse und schwarze Trüffel
Soufflé vom Alpkäse mit Crèmespinat weisse und schwarze Trüffel

Rindsfilet «Irish Angus» am Stück gebraten auf Sellerie-Kartoffelpüree Kardygemüse und Périgord Trüffeljus

Somit landeten wir dann beim Hauptgang. Der Teller war mit einem Sellerie-Kartoffelpüree austariert. Auf dem Kardygemüse-Beet lag es dann, das «Irish Angus» Rindsfilet. Dieses wurde dann auch direkt am Tisch mit Trüffel (in meinem Fall sehr grosszügig) garniert.

Zubereitet von: Gilles Brunin & Team, Schloss Bottmingen

Rindsfilet «Irish Angus» am Stück gebraten auf Sellerie-Kartoffelpüree Kardygemüse und Périgord Trüffeljus
Rindsfilet «Irish Angus» am Stück gebraten auf Sellerie-Kartoffelpüree Kardygemüse und Périgord Trüffeljus

Tomme de Moléson mit weissen und schwarzen Périgord-Trüffeln

Beim nächsten Teller ging es dann wieder zurück in meine Wahl-Heimat Solothurn. Genauer gesagt zu Stefan Bader und einem Gang mit Käse. Nicht irgendein Käse, sondern ein Tomme de Moléson, ausgarniert mit weissen und schwarzen Périgord-Trüffeln. Dazu ein paar Tropfen Olivenöl und Brotchips.

Zubereitet von: Stefan Bader, Alter Stephan, Solothurn

Tomme de Moléson mit weissen und schwarzen Périgord-Trüffeln Tomme de Moléson mit weissen und schwarzen Périgord-Trüffeln

Macaron von Haselnüssen und Granatapfel mit schwarzen Périgord-Trüffeln

Zu guter Letzt kommt immer ein Dessert. Das wurde «In-House» vom schlosseigenen Pâtissier produziert. Macaron von Haselnüssen und Granatapfel mit schwarzen Périgord-Trüffeln.
Das auch hier die Komposition extrem stimmig war, hörte man von allen rundherum. Alain Schmidlin macht aus der Küche des Schlosses eigene YouTube Videos. Das Ganze ist zwar auf Französisch, dennoch solltet ihr reinschauen – ein Künstler!

Zubereitet von: Alain Schmidlin, Schloss Bottmingen

Macaron von Haselnüssen und Granatapfel mit schwarzen Périgord-Trüffeln
Macaron von Haselnüssen und Granatapfel mit schwarzen Périgord-Trüffeln

Mein Fazit zum Abend

Der «Soirée Truffes et Vins» Event fand zum dritten Mal statt. Für mich gibt es eine klare Empfehlung für die nächsten Jahre auszusprechen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, schaut 2018 mal vorbei, es soll wieder ein ähnliches Event im Schloss geben. Nach Möglichkeit bin ich gerne wieder mit dabei.

Wie einleitend schon beschrieben, war der Abend für mich extrem stimmig. Dazu gehörte auch der Tisch und die Menschen daran. Freundliche, fröhliche und vor allem kommunikative Leute waren daran versammelt. Schnell haben wir uns gefunden und uns über alles mögliche, meinen Hut und die Kameras unterhalten.
Könnte ich wählen, möchte beim nächsten Mal mit den gleichen Gästen am Tisch sitzen. Somit seid ihr alle gegrüsst, für den Fall, dass ihr meine Zeilen hier mit lest.

Ein weiteres, grosses Kompliment geht an Johannes Tschopp und das Service Personal. Genauso ruhig wie Köche, hat auch der Service auf die Gäste gewirkt. Immer freundlich und zuvorkommend, wie man es sich an einem solchen Abend wünscht.
Im Schloss sind Menschen mit Herzblut unterwegs.

Verabschiedung von Gilles Brunin nach 21 Jahren im Schloss
Verabschiedung von Gilles Brunin nach 21 Jahren im Schloss

Sehr viel Herzblut hat sicherlich Gill Brunin im Hotel gelassen. Denn der Abend war nach 21 Jahren sein letzter. Ich durfte Gill beim Schluss Event des Gustfestivals 2016 im Sälischlössli in Olten kennenlernen und bin schon gespannt, wo es ihn als nächstes hin verschlägt.

Auch möchte ich mich nochmals bei allen Köchen bedanken, die mir Teller für Teller sehr leckere Speisen serviert haben. So macht essen Spass – und wie ich auch erleben konnte, auch das Kochen.
Ein grosses Lob geht auch an Andy Zaugg für die Organisation und das Zusammensein mit Freunden – schön hast du uns daran teilhaben lassen.

Mein Platz - glutenfrei zu 100 %
Mein Platz – glutenfrei zu 100 %

Im Schloss Bottmingen könnt ihr, wie unschwer zu erkennen ist, auch lecker glutenfrei essen.

Weitere Events im Weiherschloss findet ihr direkt auf deren Event-Seite, das Programm fürs aktuelle Jahr liest sich schon mal sehr gut. Wer weiss, vielleicht werde ich bald wieder von einem solchen berichten.

 

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Meine Morgenroutine https://martinrechsteiner.ch/lifestlye/meine-morgenroutine/ https://martinrechsteiner.ch/lifestlye/meine-morgenroutine/#respond Wed, 04 Jan 2017 11:03:36 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=2868 Seid ihr ein Morgenmensch oder doch eher nicht? Meiner einer hat als Teenager gerne viel geschlafen, war dann aber während meiner Zeit in der Backstube jeweils um 02:00 Uhr wach und fit. Doch nach der Zeit hat sich alles ein bisschen gewandelt. Die Nächte werden länger und somit beginnt mein Morgen jeweils auch etwas später. Grundsätzlich bin ich vor 10:00 Uhr morgens nicht anwesend. Wer mich schon mal vor dieser Zeit erreichen wollte, hat dies sicherlich bereits bemerkt.

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Seid ihr ein Morgenmensch oder doch eher nicht? Meiner einer hat als Teenager gerne viel geschlafen, war dann aber während meiner Zeit in der Backstube jeweils um 02:00 Uhr wach und fit. Doch nach der Zeit hat sich alles ein bisschen gewandelt. Die Nächte werden länger und somit beginnt mein Morgen jeweils auch etwas später. Grundsätzlich bin ich vor 10:00 Uhr morgens nicht anwesend. Wer mich schon mal vor dieser Zeit erreichen wollte, hat dies sicherlich bereits bemerkt.

Meine Morgenroutine

Natürlich bin ich schon vor 10:oo Uhr wach, doch die Zeit nehme ich mir einfach für mich und meine Familie. Heisst, ich bringe meine Mädels (nach Möglichkeit) aus dem Haus/zur Schule oder geniesse einfach die Ruhe. Gestartet wird der Tag – noch vor dem ersten Aufstehen – jeweils mit dem Smartphone in der Hand. Das entnehme ich jeweils dem Dock von Nativ Union, gleich daneben steht die Dockingstation vom gleichen Hersteller für meine Apple Watch, welche ich mir auch gleich als zweites umschnalle.

Auf dem Smartphone habe ich dann auch gleich meinen fixen Ablauf. Als erstes geht’s in Richtung Twitter und ich checke auf meinen Haupt-Accounts, was über die Nacht gelaufen ist. Welche Mentions eingetroffen sind und was ich alles per DM erhalten habe. Dies kontrolliere ich jeweils nur über die Notifications am iPhone oder Android Device. Der Grund dafür ist, dass mir diese Sachen später untergehen, wenn ich sie gleich richtig lese und nicht sofort zum Antworten komme. Als zweites geht ein Blick in Richtung Instagram. Dafür nutzte ich bin zum Beginn des Jahres noch mehrere Smartphones. Das ist zum Glück nicht mehr nötig und dank meinem Workflow bekomme ich meine ganzen Accounts auch relativ schnell gefüttert.
Bevor es dann in Richtung Badezimmer geht klick ich immer noch den #GeekTalkDaily Podcast an. Unser seit letztem Jahr gestartetes tägliches News Format in kurz um mich selber auf dem laufenden zu halten.

Badezimmer

Dann heisst es als erstes mal ab in Richtung Badezimmer. Da ich mir am Morgen ein bisschen Zeit lasse, habe ich den Vorteil, dass ich nicht gegen meine Mädels ankämpfen muss. Aktuell würde das sicherlich noch gehen, ich freue mich aber schon auf «in ein paar Jahren», wenn sie dann im Teenager-Alter angekommen sind…

Meine Morgenroutine - Braun Oral-B
Meine Morgenroutine – Braun Oral-B

Im Badezimmer angelangt, geht es nach dem Händewaschen erst mal ans Zähneputzen. Hierbei begleitet mich die Firma Braun schon seit längerem. Genauer gesagt, die Oral-B Zahnbürsten mit den gewissen Extras an technischem Schnick-Schnack.
Mit der Oral-B White Pro 7000 haben Oral-B und ich uns wiedergefunden. Damals von mir als die «Zahnbürste für den Geek» betitelt. Weiter ging es in diesem Herbst, als ich den Nachfolger der 7000er bekam. Seither bin ich mit der Oral-B Genius 9000 unterwegs.

Was ich an der 9000er wirklich schätze, ist, dass sie meinen Mund in sechs einzelne Teilbereiche unterteilt und nicht nur in vier, wie beim Vorgänger. Sicherlich ist das etwas Luxus, doch wenn ihr euren Kindern das Zähneputzen spielend einfach und vor allem auch gründlich beibringen möchtet, dann sind solche Details sicher nicht verkehrt. Denn somit gehen keinen Zähne im Mund unter und die Kleinen (wie auch die Grossen) lernen ihren Mund wieder bewusster kennen. Was ich aber nicht nutze, ist die Möglichkeit mit der direkten Überwachung des Mundwerks. Im Lieferumfang ist eine Smartphone Halterung fürs Bad inkludiert. Diese nimmt – auf Mundhöhe angebracht – euren Putzvorgang auf und gibt euch Tipps, wo und wie ihr noch besser putzten könnt/solltet. Das ist eine lustige Spielerei, doch zum einen braucht es genügend gutes Licht (und vor diesem scheue ich mich zu so frühen Stunden meist noch) und auch etwas mehr Zeit. Das Badezimmer gehört nicht zu den Räumen, in denen ich mich am liebsten aufhalte. Da geh ich doch lieber nochmals in Richtung Bett.

Meine Morgenroutine - Gilette Rasierer
Meine Morgenroutine – Gilette Rasierer

Das Thema rasieren ist auch so eines. Wenn es nach meiner Frau geht, dürfte ich das häufiger machen, doch diesbezüglich bin ich in den letzten Jahren eher faul geworden. Ich glaube, ich sollte es wieder mal mit einem Rasierapparat versuchen, evtl. kommt durch das bisschen Technik dann wieder mehr Freude in mein Rasier-Verhalten. Aktuell setze ich seit vielen Jahren auf Nass-Rasierer aus dem Hause Gillette. Seit dem Herbst – passend zum Ende letzten Jahres gestarteten Kinofilm – im Star Wars Look.

Meine morgenroutine - Gilette Rasierer
Meine Morgenroutine – Gilette Rasierer

Im Anschluss an diesen Vorgang geht es meist definitiv nochmals zurück ins Bett. Je nach Tag und dem Arbeitsplan meiner Frau alleine oder dann mit meiner kleinsten Tochter, die langsam aber sicher dann auch wach wird. Bis zum Frühstück – da lasse ich gerne noch etwas Zeit vergehen – ruhe ich mich weiter aus oder spiele mit meiner Kleinen etwas und geniesse die Zeit mit ihr.

Meine Morgenroutine - Setup für unterwegs
Meine Morgenroutine – Setup für unterwegs

Frühstück

Anschliessend geht es dann in Richtung Frühstückstisch. Die Kleinste bekommt mittlerweile ihr «Schnittli» gereicht. Wenn sie versorgt ist, geht es für mich dann los. Früher – als ich meine Diagnose der Zöliakie noch nicht hatte – gab es jeweils viel Brot mit Konfitüre, Käse und etwas Fleisch. Unterwegs in einem Hotel oder sonst, wenn ich mehr Zeit habe, esse ich nach wie vor gerne Brötchen etc. Doch zu Hause muss es meist schnell gehen und somit esse ich ein Müsli, Kornflakes oder Rice Crispies.
Da ich leider keinen Kaffee trinke, gibt es bei mir meist Wasser direkt aus meinem Soda Stream.

SodaStream Crystal SodaStream Crystal

Die Zeit nach dem Frühstück bis ca. 09:30 / 10:oo Uhr verbringe ich individuell. Meist aber oben in der Wohnung, da dann mein Postbote sowie noch weitere Transportunternehmen mit den ganzen neuen Gadgets Paketen eintreffen.

Das wäre so im Grossen und und Ganzen alles, was ich jeden Morgen so treibe. Grundsätzlich bin ich ein sehr strukturierter Mensch, bestimmte Umstände – wie vermehrte Schmerzen und/oder kurzfristige Änderungen an meinem Tagesplan – bringen mir diesen aber sehr schnell durcheinander. Dadurch kommt es immer wieder vor, dass ich Änderungen daran vornehmen darf. Doch das kennt sicherlich ein jeder meiner Leser auch.

 

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Schweizer Bahnhofs Foto #BahnhofsFotoCH https://martinrechsteiner.ch/neuigkeiten/bahn/schweizer-bahnhofs-foto/ https://martinrechsteiner.ch/neuigkeiten/bahn/schweizer-bahnhofs-foto/#respond Wed, 16 Nov 2016 21:14:10 +0000 https://martinrechsteiner.ch/?p=2844 Wer mich ein wenig verfolgt, der weiss, dass ich ein Fan des öffentlichen Verkehrs bin. Ein bisschen mehr dazu gibt es von mir in dem Beitrag «Fortbewegung der Zukunft? SBB Green Class» nachlesen. Neben den Zügen faszinierten mich schon in früher Kindheit die unterschiedlichen Bahnhöfe.
Vor vielen Jahren habe ich über das Internet die @Android_Oma (Gaby Becker) kennen gelernt. Damals hat sie in der App Kategorie von meinem Pokipsie.ch Blog einige App-Reviews geschrieben. Vor etwa einem Jahr hat sie bei einem Hackaton der deutschen Bahn ein neues Projekt ins Leben gerufen.

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Wer mich ein wenig verfolgt, der weiss, dass ich ein Fan des öffentlichen Verkehrs bin. Ein bisschen mehr dazu gibt es von mir in dem Beitrag «Fortbewegung der Zukunft? SBB Green Class» nachzulesen. Neben den Zügen faszinierten mich schon in früher Kindheit die unterschiedlichen Bahnhöfe.
Vor vielen Jahren habe ich über das Internet die @Android_Oma (Gaby Becker) kennen gelernt. Damals hat sie in der App Kategorie von meinem Pokipsie.ch Blog einige App-Reviews geschrieben. Vor etwa einem Jahr hat sie bei einem Hackaton der deutschen Bahn ein neues Projekt ins Leben gerufen.

Hier auf meinem TravelStyle Blog, in der Kategorie Bahn-News, werde ich euch auf dem Laufen halten.

Schweizer Bahnhofs Foto #BahnhofsFotoCH

Das Ganze ist ein OpenData-Projekt. Mit Deutschlands Bahnhöfe hat sie begonnen, Bilder von deutschen Bahnhöfen zu sammeln und diese über die Webseite öffentlich zu machen. Natürlich mit dem Hintergedanken, diese für andere Projekte weiter freizugeben.

Du hast auch ein Bild eines Schweizer Bahnhofs? Du möchtest dieses der Community zur Verfügung stellen? Dann sende es uns am besten direkt via eMail oder Twitter zu. Wenn du mehrere Bilder hast, lass es mich wissen, dann richte ich dir gerne einen OneDrive/Dropbox Account ein.

Hier kommt ihr direkt zum Projekt

Wichtig beim Bild-Versand via Twitter: Sende mir bitte einen öffentlichen Tweet, mit den Hashtags #BahnhofsfotoCH und #NameDerStadt/Dorf zu. Bitte auch unbedingt die @BahnhoefeCH und @pokipsie (optional auch die @android_oma) in Mention nehmen. Dann bekommen wir es am schnellsten mit, wenn etwas Neues eintrifft.

Auf was müsst ihr achten

Kommt bitte niemals auf die Idee, euch für ein noch besseres Bild auf ein Gleis zu stellen (das ist in der Schweiz verboten und wird mit einer Busse bestraft). Das gleiche gilt für Drohnen-Aufnahmen, um die ganzen Stromleitungen etc. ist das viel zu gefährlich.
Achtet bitte ausserdem darauf, dass ihr das Foto im Querformat macht. Der Grund ist einfach: Unten im Beitrag seht ihr, wie das Ganze schlussendlich ausschaut.

Schweizer Bahnhöfe - Beispiel-Eintrag
Schweizer Bahnhöfe – Beispiel-Eintrag

Ihr stellt uns die Bilder in der Lizenz CC0 zur Verfügung. Was das genau bedeutet, könnt ihr direkt hier nachlesen.

Wenn ihr Fragen oder auch Anregungen zum Projekt habt, lasst es mich doch wissen. Gerne gleich unten in die Kommentare oder per Kontaktformular an mich. Weitere Informationen zum Bereitstellen der Bilder findet ihr ansonsten auch auf der FAQ Seite zu den Schweizer Bahnhof Fotos-Projekt.

Dankeschön

Ein Dankeschön schon im Voraus allen Einsendern, die das Projekt mit ihren Bahnhofs-Bildern bereichern werden.

Natürlich gebührt ein grosses Dankeschön auch der Android Oma – die Initiatorin des Bahnhof Foto Projekts in Deutschland. Auch möchte ich mich bei den folgenden Umsetzern /MacherInnen bedanken:

Für das Design an: Alexandra Schön und Sandra Becker (@sabe017). Für die Datenaufbereitung: an Kirsten Hagedorn (@khgdrn) für die Programmierung an: Katrin Schönherr (@katrins), Gaby Becker (@android_oma), Andreas Feldner (@pelzvieh), Peter Storch (@storchp), Hagen Graf (@hagengraf).

Entwicklungsstatus

Wie ihr sicher sehen könnt, ist noch nicht alles ganz so, wie es sein sollte. Zum einen, weil gewisse Dinge aktuell bei unserem Zeit-Budget noch zu komplex umzusetzen sind, aber andererseits einiges auch deshalb, weil es noch keine Zugriffe dazu von der SBB via Open Data gibt.
Ein nächster Schritt wird es auch sein, die Seite in Französisch und Italienisch anzubieten. Zusätzlich sind für das nächste Jahr noch einiges an Optimierungen in Sachen Quellcode und Backend geplant.

Noch davor sollte bald eine Android App in den Playstore kommen, worüber ihr dann einfach und schnell eure «geschossenen» Bilder einreichen könnt. Gleich vorweg: Eine iOS App ist in bereits Planung.

Über die einzelnen Schritte zum Projekt werde ich euch hier in dieser Kategorie auf dem Laufenden halten. Am besten verfolgt ihr uns gleich über die Social Media Kanäle oder abonniert den Blog via RSS.

Schweizer Bahnhof Fotos auf Social Media

Als grosser Fan von Social Media werde ich das Projekt natürlich fleissig über die entsprechenden Kanäle begleiten.
Gerne dürft ihr das Ganze auch dort verfolgen:

Twitter: @BahnhoefeCH

Facebook: @SchweizerBahnhoefe

Instagram: @BahnhoefeCH

Dankeschön fürs Folgen!

Selbstverständlich bin ich sehr auf euer Feedback gespannt und freue mich schon auf die ersten Fotos von euch. Wie immer dürft ihr das natürlich gerne mit euren Freunden, Bekannten, Verwandten und anderen viel Reisenden teilen.

Transparenz Hinweis: Ich bin Service Scout für die SBB. Heisst, ich darf die SBB mit neun weiteren Scouts ein Jahr lang begleiten und meine Meinung zu deren Diensten und Leistungen hinterlassen.
Das Gleiche, was ich seit Jahren über meine ganzen Blogs, dem #GeekTalk Podcast und auch über Social Media mache. Nur, dass ich jetzt einen offiziellen Titel habe und die SBB mich dabei in Form eines Jahres-Budgets unterstützt.

 

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